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zwei Neubauten für die Dreifachturnhallen an der GS/MS Seeackerstraße und der GS/MS Hans-Sachs-Straße in Stadeln1139 und eine Gebäudesanierung der 1964 fertiggestellten und 1987 nach Ludwig Erhard benannten kaufmännischen Berufsschule an der Theresienstraße/Hirschenstraße, die bereits 1994 bei der Entwicklung des Konzepts für die Neuorganisation der Berufsschulen in Fürth ins Gespräch gebracht worden war.1140

der Stadtverwaltung drei Varianten an den bisherigen Standorten des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums und vier weitere Standorte geprüft. Als sich herausstellte, dass der Raumbedarf baulich sowohl auf dem Grünzug der ehemaligen Landebahn auf der Hardhöhe als auch auf dem Gelände am Finkenschlag und dem Areal der Wolfsgrubermühle realisiert werden könnte, vertagte der Stadtrat im Dezember 2016 die Entscheidung über den zukünftigen Standort des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums, beschloss aber zugleich den Kauf des Grundstücks an der Wolfsgrubermühle und die Ausschreibung eines Architektenwettbewerbs für einen Schulneubau. Vgl. den Artikel Fall SchliemannGymnasium bleibt in der Schwebe. Die Stadt verschiebt den Beschluss, kauft aber das nötige Grundstück und startet Architektenwettbewerb, in: Fürther Nachrichten vom 22.12.2016, S.29 (Lokalteil). Nach dem Grundstückskauf, dem Abschluss des Architektenwettbewerbs und einer Mitteilung des Ministerialbeauftragten für Gymnasien der Regierung von Mittelfranken über höhere Schülerzahlen durch die Wiedereinführung des G9 ab dem Schuljahr 2018/2019 und der aktuellen demografischen Entwicklung durch die seit 2015 zunehmende Jahrgangsstärken bei den unter Einjährigen beschloss der Stadtrat am 20. November 2019, das Neubauprojekt auf der Grundlage des Siegerentwurfs im westlichen Teil des Areals der Wolfsgrubermühle an der Henri-Dunant-Straße weiterzuführen. Zu dem Hinweis des Ministerialbeauftragten für Gymnasien der Regierung von Mittelfranken auf die seit 2015 zunehmenden Jahrgangsstärken bei den unter Einjährigen ist ergänzend anzumerken, dass es in der Stadt Fürth 2011, 2012, 2013 und 2014 noch lediglich 1.053, 1.116, 1.131 und 1.143 unter Einjährige gegeben hatte, während es 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020 und 2021 immerhin 1.270, 1.315, 1.342, 1.294 1.383, 1.276 und 1.348 unter Einjährige waren, weshalb in Fürth spätestens seit 2018 mit einem ab 2021 einsetzenden Zuwachs der Schülerzahlen zu rechnen war, der an den Grundschulen beginnen und ab 2025 die weiterführenden Schulen (Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien) erreichen würde. 1139Zur Planung für die Neubauten der Dreifachturnhallen an der GS/MS Seeackerstraße und der GS/MS Hans-Sachs-Straße in Stadeln hatte der Schulausschuss schon Anfang März 2017 einen Grundsatzbeschluss gefasst. Vgl.: Stadt Fürth/Schulverwaltungsamt, Beschlussvorlage für die Sitzung des Ausschusses für Schule Bildung und Sport am 09.03.2017. Drei Jahre nach dem 200-jährigen Jubiläum der Ernennung der Stadt Fürth zur Stadt Erster Klasse mit eigener Verwaltung im Jahr 2018 fand im November 2021 der offizielle Spatenstich für einen Neubau der Dreifachturnhalle an der Seeackerstraße statt. Nach dem Zeitplan soll der Rohbau bis Ende 2022 vollendet und die Halle bis Ende 2023 fertiggestellt werden. Vgl. den Artikel Dreifachturnhalle: Die Arbeiten liegen im Zeitplan. Sportstätte: Bis Ende des Jahres soll der Rohbau vollendet sein, in: Fürther Nachrichten vom 03.12.2022, S.35 (Lokalteil). 1140Bei der seit 1994 immer wieder ins Gespräch gebrachten Sanierung des Gebäudes der kaufmännischen Ludwig-Erhard-Berufsschule führte das Foto eines alten angerosteten Heizkörpers, das im Zeitungsbericht einer Boulevardzeitung veröffentlicht worden war, Ende März 2017 zunächst zu einem kleinen „Nachbeben“, bei dem Bürgermeister und Schulreferent Markus Braun den Schulleiter kritisierte, weil die Stadtverwaltung bereits damit beschäftigt war, einen Grundsatzbeschluss vorzubereiten. Vgl. den Artikel Schockbilder lösen ein Nachbeben aus. Nach einem Zeitungsbericht wundert sich die Regierung über die Stadt und der Bürgermeister kritisiert den Schulleiter, in: Fürther Nachrichten vom 31.03.2017, S.35 (Lokalteil). Im Juli 2017 billigte der Schulausschuss dann einstimmig die Vorgaben zu einem Auftrag an die städtische Gebäudewirtschaft für eine Machbarkeitsstudie zur Unterbringung eines zusätzlichen Raumbedarfs, der sich auf 5.400 statt bisher 3.600 Quadratmeter belief und den der Schulleiter mit dem veränderten Schulalltag begründete, da es mittlerweile in normalen Unterrichtsstunden deutlich mehr Praxisbezug als früher gebe und dafür die Räume fehlen. Vgl. den Artikel LES braucht Raum. Platzbedarf bei Schulsanierung löst Überraschung aus, in: Fürther Nachrichten vom 07.07.2017, S.31 (Lokalteil). Als die städtische Gebäudewirtschaft im November 2018 die Machbarstudie vorlegte, wurden die Gesamtkosten, die vor allem mit dem zusätzlichen Raumbedarf zusammenhingen, auf bis zu 49 Millionen Euro geschätzt. „In der Theresienstraße braucht die Stadt Fürth auf jeden Fall einen langen Atem. Gestemmt werden kann die Generalsanierung der Ludwig-Erhard-Schule nach Einschätzung

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