Seite:Zur Entstehung und Entwicklung der Schulen in Fuerth seit der Erhebung zur Stadt Erster Klasse 1.pdf/265

Aus FürthWiki

Version vom 5. Juni 2024, 20:45 Uhr von Red Rooster (Diskussion | Beiträge) (→‎Nicht korrekturgelesen: Die Seite wurde neu angelegt: „Kurz vor der Verabschiedung der Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums durch den Landtag am 7. Dezember 2017 hatte Ministerpräsident Horst Seehofer na…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Diese Seite wurde noch nicht korrekturgelesen.

Kurz vor der Verabschiedung der Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums durch den Landtag am 7. Dezember 2017 hatte Ministerpräsident Horst Seehofer nach ständigen parteiinternen Querelen und Sticheleien zu seiner Nachfolge am 4. Dezember 2017 seinen Rücktritt angekündigt, worauf die CSU-Landtagsfraktion Markus Söder am selben Tag zum Spitzenkandidaten der CSU für die Landtagswahl am 14. Oktober 2018 nominierte. Als Horst Seehofer dann am 13. März 2018 als Ministerpräsident zurücktrat und einen Tag später Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat im Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde, wählte der Landtag Markus Söder am 16. März 2018 zum neuen Ministerpräsidenten.1150 Dieser ernannte am 21. März 2018 Bernd Sibler zum neuen Minister für Bildung und Kultus1151 und die Gynäkologie-Professorin Marion Kiechle zur neuen Ministerin für Wissenschaft und Kunst,1152 womit die Amtszeit von Ludwig Spaenle als Kultus- und Wissenschaftsminister endete. Bei der Landtagswahl am 14. Oktober 2018 erhielt die CSU lediglich schaftlichen und sozialwissenschaftlichen Zweige des neuen G9 auch die Antwort des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus vom 17.05.2018 auf die schriftliche Anfrage des Abgeordneten Thomas Gehring, BÜNDNIS‘90/DIE GRÜNEN vom 03.04.2018, Landtagsdrucksache 17/22203 vom 10.09.2018, hier: S.3. 1150Vgl. den Artikel Markus Söder, in: www.wikipedia.de, hier: Ausdruck vom 13.12.2022. Markus Söder (geb. 1967) hatte nach dem Abitur ab 1987 Rechtswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg studiert und 1991 mit dem ersten juristischen Staatsexamen abgeschlossen. Danach war er dort für ein Jahr wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Staats-, Verwaltungs- und Kirchenrecht und wurde 1998 zum Dr. jur. promoviert. Von 1992 bis 1993 absolvierte er außerdem ein Volontariat beim Bayerischen Rundfunk und arbeite dort bis 1994 als Redakteur. Seit 1983 war Markus Söder Mitglied der CSU und der Jungen Union sowie von 1995 bis 2003 Landesvorsitzender der Jungen Union Bayern. 1994 wurde er für die CSU und den Stimmkreis Nürnberg-West in den Landtag gewählt. Von 1999 bis 2003 war er dort stellvertretender Vorsitzender der Enquete-Kommission „Mit neuer Energie in das neue Jahrtausend“ und von 2003 bis 2007 zudem Generalsekretär der CSU. Nach der Wahl von Günther Beckstein zum Ministerpräsidenten wurde er 2007 Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, nach der Landtagswahl 2008 unter Ministerpräsident Horst Seehofer Minister für Umwelt und Gesundheit, ab 2011 Minister für Finanzen und ab 2013 Minister für Finanzen, Landesentwicklung und Heimat. 1151Vgl. den Artikel Bernd Sibler, in: www.wikipedia.de, hier: Ausdruck vom 13.12.2022. Bernd Sibler (geb. 1971) hatte nach dem Abitur von 1990 bis 1995 Deutsch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien an der Universität Passau studiert und war nach Abschluss des anschließenden zweijährigen Referendariats bis 1998 Gymnasiallehrer in Deggendorf. Seit 1989 war er außerdem Mitglied der CSU, bis 2007 auch Mitglied der Jungen Union und wurde bei der Landtagswahl 1998 für den Stimmkreis Deggendorf in den Landtag gewählt, dem er bis zu seiner Wahl zum Landrat des Landkreises Deggendorf im Jahr 2022 angehörte. In seiner Zeit als Landtagsabgeordneter war er von 2005 bis 2007 Vorsitzender der Enquete-Kommission „Jungsein in Bayern – Zukunftsperspektiven für die kommenden Generationen“ und von 2008 bis 2013 Vorsitzender des Landtagsausschusses Hochschulen, Forschung und Kultur. Außerdem war Bernd Sibler von Oktober 2007 bis Oktober 2008 sowie von 2011 bis 2013 Staatssekretär im Ministerium für Unterricht und Kultus sowie ab 2013 im Ministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. 1152Vgl. den Artikel Marion Kiechle, in: www.wikipedia.de, hier: Ausdruck vom 13.12.2022. Marion Kiechle (geb. 1960) hatte nach dem Abitur in Offenburg ab 1979 an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg Humanmedizin studiert und 1986 die Approbation erhalten. 1987 wurde sie dort auch zur Doktorin der Medizin promoviert und habilitierte sich nach mehreren Forschungsprojekten 1995 an der Universität Freiburg. Als Oberärztin wechselte sie 1996 vom Universitätsklinikum Freiburg an die Frauenklinik der Christian-Albrechts-Universität in Kiel, wo sie leitende Oberärztin wurde. 1999 ging sie als ordentliche Professorin der Besoldungsgruppe C4 an die Technischen Universität München und wurde deutschlandweit die erste Frau auf einem Gynäkologie-Lehrstuhl. Ihre Forschungsschwerpunkte lagen im Bereich der gynäkologischen Onkologie bei erblichen Krebserkrankungen und der Stammzellenforschung, ihre klinischen Schwerpunkte bei der operativen und medikamentösen Behandlung von Brustkrebs und gynäkologischen Krebserkrankungen. 2001 wurde sie zur Vorsitzenden der Bioethikkommission der Bayerischen Staatsregierung und 2002 zur stellvertretenden Vorsitzenden der Ethikkommission der Bundesregierung ernannt. Nach ihrer Ernennung zur

265