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Alter Mann

von seinem kleinen haus her , kam er die strasse herauf , an der mächtigen eiche vorbei , wo ich ihm begegnete , jeden morgen .

ich bemerkte ihn schon immer von weitem , seine graue Silhouette , die sich deutlich abhob , vom glutroten hintergrund der aufgehenden sonne .


ich sah ,wie seine verschwommene gestalt langsam form und färbe annahm , schärfer wurde und schliesslich an mir vorüberzog , unaufhaltsam .


ich kannte ihn nicht , aber er war mir doch vertraut , auf eine seltsame weise, er gehörte zu meinem tag , und so auch zu meinem leben ,


das alles wurde mir erst später bewusst als ich eines tages wartete , an der eiche ,auf ihn , vergeblich !


er kam nie mehr und seitdem fehlt mir etwas , jeden morgen denke ich an ihn wenn ich vorübergehe , an der grossen , alten eiche .


Ohne Titel

Der Wind fängt sich im Kamin , pfeift im Ofen , zerstört die Bäume , bricht die Äste , peitscht die Zweige , zerstört vom Menschen geschaffenes , vergängliches , vergängliches ...


Der Wind fängt sich im Flügel der Windmühle , treibt den Mühlstein , hilft das Korn zu mahlen , treibt die Pumpe , die Land schafft , erfreut das Kind , das spielt , bläht die Segel , treibt das Schiff , vom Menschen geschaffen , kühlt die Wand des Reaktors , der strahlt ewig , ewig , ewig .. <.