Diskussion:Johann Heinrich Friedrich Meyer

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Mehrfach seltsam: Im "Neuen Adreßbuch der Stadt Nürnberg Nürnberg" von 1850, S. 30 online wird ein "Joh. Heinrich, Bürgermeister von Fürth" als Direktoriumsmitglied der Ludwigseisenbahn aufgeführt. Das wäre nach seinem Todesjahr... Es gab zwar zu der Zeit einen Bürgermeister namens Meyer: Johann Martin Meyer, der aber wiederum ist bisher nicht so explizit im Zusammenhang mit dem Direktorium der Ludwigseisenbahn genannt worden. Es wird noch verworrener: Laut der "Allgemeinen Zeitung München" vom 28. Nov. 1833, außerordentliche Beilage zur Allgemeinen Zeitung Nro. 425, wurde ein "J. W. Meyer" ins Direktorium gewählt...--Marocco (Diskussion) 17:42, 8. Jan. 2020 (CET)

Da sieht man wieder: Fehlerfrei sind die Quellen eben nicht.--Aquilex (Diskussion) 17:03, 6. Jan. 2026 (CET)

Geburtsdaten

Die Angaben bei A. Schwammberger, auch hier ohne Quellennachweis, sind nicht korrekt. Meyer wurde nicht in Ostpreußen geboren, sondern in Lenzen in der Prignitz. Ich ändere die Geburtsangaben mit Nachweis ab.--Aquilex (Diskussion) 15:42, 6. Jan. 2026 (CET)

Verwandte in Bayreuth

Laut der Paten in den Taufeinträgen der Kinder (1814 und 1821 Ehefrau Betty Meyer, 1822 Tochter Agnes Meyer) hatte Joh. Heinrich Friedrich Meyer einen Verwandten namens Friedrich Meyer in Bayreuth, der praktischer Arzt und Wundarzt bzw. Chirurgus war. Dieser hatte 1810 in Erlangen promoviert (siehe Verzeichnis der Erlanger Promotionen 1743–1885, Erlanger Forschungen, Sonderreihe Band 14, Teil 2: Medizinische Fakultät, Erlangen 2009, Nr. 2774, S. 608/609) und soll 1761 in Lenzen in der Prignitz geboren sein. Vermutlich war dieser kein Bruder (im Heiratsregister wurde Kaufmann Meyer als einziger Sohn bezeichnet), wohl eher sein Onkel. Gesicherte Angaben zum Verwandtschaftsgrad bedürfen weiterer Nachforschungen.--Aquilex (Diskussion) 19:43, 9. Jan. 2026 (CET)

Friedrich Meyer ist tatsächlich im Taufeintrag von St. Katharinen in Lenzen als Jacob Friedrich Meier vermerkt, geboren am 2. Oktober 1761. Seine Eltern waren der Postillion Johann Heinrich Meier (um 1720–1791) und dessen Ehefrau Anna Catharina, geborene Senecker; seine Taufpaten der Schlächtermeister Jacob Richter und der Postillion Friedrich Klaffenbach.[1] Mit diesen Vornamen ist er auch als praktischer Arzt in Bayreuth vermerkt.[2]
Von ihm sind zwei weitere Brüder bekannt: Der Älteste war Adam Friedrich Meyer, der als Musquetier des Infanterie-Regiments „Prinz von Preußen“ in der Kompanie des Oberstleutnants Graf von Henckel diente, und am 29. Juni 1775 in Lenzen die Bäckermeisterstochter Anna Maria Güsfeld heiratete.[3]
Nachdem seine Ehefrau bald Witwe wurde, heiratete diese am 26. Dezember 1779 in Lenzen ihren Schwager, den jüngeren Bruder ihres Ehemanns bzw. den zweiten Sohn von Johann Heinrich Meier, den Postillion Johann Christoph bzw. Christian Meyer.[4] Dieses Ehepaar waren die Eltern des späteren Fürther Kaufmanns Heinrich Friedrich Meyer. Demzufolge war der Bayreuther Dr. med. Jacob ‚Friedrich‘ Meyer sein Onkel.--Aquilex (Diskussion) 17:08, 11. Jan. 2026 (CET)
Nachweise
  1. Kirchenbücher St. Katharinen Lenzen, Gesamtkirchenbuch 1601–1767, Geborene Söhne 1761
  2. siehe praktische Ärzte der Kreishauptstadt Bayreuth: Dr. Jacob Friedrich Meyer, „Addresse- und Handbuch für den Ober-Mainkreis. II. Theil. Baireuth 1820.“, S. 105 - online
  3. Kirchenbücher St. Katharinen Lenzen, Gesamtkirchenbuch 1767–1803, Copulierte 1775
  4. Kirchenbücher St. Katharinen Lenzen, Gesamtkirchenbuch 1767–1803, Copulierte 1779