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Gebhardtstraße 5, 5a
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Gebhardtstraße 5 bzw. Gebhardtstraße 5a, April 2024
Viergeschossiger traufseitiger Satteldachbau mit sehr reich gegliederter Sandsteinfassade mit zwei kleinen Zwerchgiebeln, rustiziertem Erdgeschoss und zwei Erkern mit dazwischen eingespannten Balkonen, in neubarocken Formen, 1893/94; ehem. Fabrikgebäude im Hof, viergeschossiger Backsteinbau mit Pultdach, von Adam Egerer, 1898; ehem. Comptoirgebäude im Hof, viergeschossiger Backsteinbau mit Pultdach, 1898.
Das Vordergebäude wurde als Wohnhaus für den Schreinermeister und MagistratsratLeonhard Scharff und dessen Sohn Hans Scharff (Baugeschäft Vornberg u. Scharff) errichtet und soll mit seiner Fassade mit den Herrschaftshäusern in der Königswarterstraße konkurrieren. Im Rückgebäude plante Adam Egerer1898 eine mechanische Schuhfabrik für Schloß & Co. Das viergeschossige Rohbacksteingebäude mit Steinbogenfenstern stellt für Fürth exemplarisch eine Vermischung von Wohn- und Arbeitsstätte dar.[1]
Am 15. November1938 wurde der jüdische Eigentümer Leo Rosenthal zwangsenteignet. Unter Androhung von Gewalt musste er das Gebäude verkaufen.
Sanierung und Umbau durch AL-Immobilien Projektentwicklung GmbH & Co. KG Fürth - Homepage
Einzelnachweise
↑nach Heinrich Habel: Denkmäler in Bayern – Stadt Fürth, S. 120/121
Bilder
Gebhardtstraße 5 bzw. Gebhardtstraße 5a, April 2024 Urheber: Kamran Salimi
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Gebhardtstraße mit Güterbahnhof in Blickrichtung Hauptbahnhof. Im Hintergrund die Häuser ... Gebhardtstraße mit Güterbahnhof in Blickrichtung Hauptbahnhof. Im Hintergrund die Häuser Gebhardtstr. Nr. 1, 3, 5, 7 und 9. Urheber: unbekannt
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Gebhardtstraße mit Güterbahnhof in Blickrichtung Hauptbahnhof. Im Hintergrund die Häuser ... Gebhardtstraße mit Güterbahnhof in Blickrichtung Hauptbahnhof. Im Hintergrund die Häuser Gebhardtstr. Nr. 1, 3, 5, 7, 9 und 13. Urheber: unbekannt
Lizenz: CC BY-SA 3.0
intakter Reichsbahn-Bunker in der Gebhardtstraße - Aufnahme ca. 1944 Urheber: unbekannt