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EDITORIAL

Enge Verbundenheit mit Grundig Liebe Leserinnen und Leser, Freunde des Rundfunkmuseums, wie eng unser Rundfunkmuseum nach wie vor nicht nur vom Gebäude her mit dem Namen Grundig verbunden ist, zeigt sich in dieser Ausgabe an drei Beiträgen: Wir berichten über den Besuch Chantal Grundigs im Museum, bei dem sie den Preis der Grundig-Stiftung überreichte. Er ging diesmal ausdrücklich an eine kulturelle Einrichtung. Eine bemerkenswerte Anerkennung für die geleistete Arbeit. Im Technikteil ist dann ausführlich von einer schon frühen Entwicklung des 3D Fernsehens bei Grundig die Rede. Der Text zeigt, dass hier in Fürth schon längst an der Fernsehzukunft gearbeitet wurde. Ein Faktum, das heute nur zu schnell in Vergessenheit gerät. Im Bericht von der Jahreshauptversammlung unseres Fördervereins ist zu lesen, dass sich der neue Vorstand zum Ziel gesetzt hat, mehr dafür zu tun, damit sich die jüngere Generation für die Arbeit des Rundfunkmuseums interessiert. Das sind nicht nur Worte: Dies geschieht u.a. durch die Einrichtung einer sog. Experimentier-Werkstatt, die von den Mitgliedern des Fördervereins im Museum eingerichtet und betrieben wird. Sie fand bereits besonders bei Schülern und ihren Lehrern großen Anklang. Das Portrait des neuen Vor-

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standsmitglieds Martin Dittrich als „technischer Koordinator“ zeigt ebenfalls deutlich, wie wichtig der Verein das Thema Verjüngung nimmt.

Radiolandschaft durch die Digitalisierung verändert. Es geht diesmal um ein sog. zielgruppenorientiertes Web-Radio, das gerade bei in diesem Fall spezialisierten Jüngeren Zuspruch findet.

Museumsleiter Danny Könnicke ist es gelungen, vier Großlautsprecher, wie sie früher häufig zu sehen waren, aufzutreiben und vor der Verschrottung zu bewahren. Zumindest einen davon möchte er restaurieren lassen und als Blickfang vor dem Museum aufstellen (immerhin stammt einer von ihnen von Grundig). Diese Restaurierung erfordert jedoch viel Geld, eine Ausgabe, die das Museum etatmäßig sehr belasten würde. Wir veröffentlichen daher seinen Spendenaufruf und würden uns freuen, wenn unsere Mitglieder auf diese Weise einen Teil der Kosten mittragen würden.

Zwei Personalien am Ende dieses Editorials : Der 1. Vorsitzende Robert Vogl bedauert den Rücktritt des bisherigen Schriftführers Jochen Sand von seinem Amt. Der Schritt kam unerwartet und hinterläßt eine große Lücke. Nicht zuletzt erinnern wir an einen treuen Freund unseres Rundfunkmuseums, den bekannten und beliebten Fürther Musiker, Komponisten und Bandleader Conny Wagner, der mit 70 Jahren am 6. August nach langer Krankheit gestorben ist. Er spielte mit seinem Conny-Wagner-Sextett sehr oft zur großen Begeisterung in unserem Museums-Cafe.

Auch zur Radiozukunft haben wir wieder einen Beitrag vorgesehen. Darin ist abzusehen, wie sich die

Wir wünschen Ihnen einen schönen Restsommer, herzlichst Rainer Lindenmann

Rundfunk & Museum 91 – August 2016

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