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DAS INTERVIEW

mit externen Partnern spreche, ob das jetzt die Landesstelle für nichtstaatliche Museen ist oder andere Fachleute, da ist man immer positiv überrascht. Für dieses Haus, in dieser Größe, in dieser Lage, mit der Personalausstattung, die wir haben, sind das sehr gute Zahlen. Wir müssen uns nicht verstecken. Unsere Besucher kommen aus der regionalen Umgebung. Außerdem sind wir ein klassisches Ausflugsziel. Mir ist auch wichtig, wenn man auf Facebook einen strahlenden Kommentar bekommt und die Leute das Mitnehmen. Das hat für mich einen höheren Stellenwert als ein paar

Zahlen, die auf dem Papier erscheinen. Zufriedene Besucher stehen im Vordergrund. PK: Die Kindergeburtstage zum Beispiel, da kommen Mütter mit dem dritten Kind, weil es ihnen so gut gefallen hat. Oder Führungen, nach denen Menschen nachher sagen: „Ich hatte mit Rundfunk bisher wenig am Hut, aber nun sehe ich alles mit anderen Augen. Das war so schön, ich komme wieder mit meiner Familie…“ Das ist alles positive Mundpropaganda, die außerdem ein gutes Gefühl hinterlässt. Welche Schlagzeile soll in einem

Jahr in den Fürther Nachrichten zu lesen sein, wenn die Redaktion Bilanz zieht, vom Jubiläumsjahr 2018 im RFM? JS: Es wird ein sehr sportliches Jahr: Zwei Sonderausstellungen, wir wollen die Experimentierwerkstatt eröffnen, nicht zu vergessen der Depotumzug, die Homepage gehört auch mal erneuert – also wenn’s rund läuft, damit wäre ich zufrieden. Wenn die Zeile lautet „Es läuft, im Rundfunkmuseum“ ist alles gut. PK: Wir wollen ja die Experimentierwerkstatt ganz ofÏziell eröffnen – Also „Rundfunk erleben“ wäre auch schön.

Rundfunk & Museum 94 – Februar 2018

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