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EDITORIAL

Frischer Wind im Rundfunkmuseum

Liebe Leserinnen und Leser, Freunde des Rundfunkmuseums, die Zeit steht nie still, besonders nicht in der Technik. So hieß es im letzten Editorial der Rundfunk & Museum am Anfang. Als die Druckfahnen zu diesem Heft kamen, war ich deshalb besonders gespannt auf das Interview mit Jana Stadlbauer und Philipp Knöchel. „Man muß jung sein, um große Dinge zu tun“ – das behauptet Goethe, unser meistzitierter Dichter. In diesem Sinne vermitteln Jana Stadlbauer und Philipp Knöchel, beides Menschen unter Dreißig – nicht nur großes Selbstvertrauen. Auch wir können ihnen vertrauen, das RfM in eine gute und erfolgreiche Zukunft zu führen. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass sie mit Schwung und Augenmaß an die große Aufgabe

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herangehen, den unvermeindlichen Wandel zu bewältigen. Und wenn jemand vielleicht einmal Zweifel haben sollte, ob der Weg in seinem Sinne ganz der richtige ist, weiß Goethe auch hier Trost: „Wenn die Jugend ein Fehler ist, so legt man ihn sehr bald ab“. Einige Themen im Heft zeigen bereits die positive Entwicklung unseres Museums. Zum Beispiel die Vortragsreihe: Robert Nicklas Erläuterungen zur Ermittlung der Einschaltquoten war für alle, die dabei waren, eine sehr interessante Wissensbereicherung. Weitere ungewöhnliche und spannende Abende dieser Art warten auf uns. Zum Beispiel die Sache mit dem Hund in der Kunst. Da kommen scheinbar Witz und Wissenschaft zusammen. Auch die Fotoausstellung „Fabrikschlote“ hat mich beeindruckt. Das RfM öffnet sich zunehmend

Rundfunk & Museum 94 – Februar 2018

nach außen. Das ist erfreulich, gemeinsame Aktionen wie die Reise zu den Kollegen in Cham sind persönlich und inhaltlich eine Bereicherung. Persönlich danken möchte ich unserem Vereinskollegen Roland Stehle. Er war wieder einmal in Las Vegas und hat sich auch für uns nach den spannendsten Neuerungen auf der CES umgesehen. Seinen Bericht, den er uns als Vereinsfreund zur Verfügung gestellt hat, habe ich mit Spannung gelesen. Ihnen und Euch, liebe Freunde, Kolleg*innen und Leser*innen, wünsche ich alles Gute für das Jahr 2018, vor allem Gesundheit. Besuchen Sie unser schönes Museum. Es lohnt sich. Herzlichst Robert Vogl