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RFM Vortrag in Deutschland wie lange welche Fernsehprogramme sehen. Verlässliche und aussagekräftige Daten erhalten wir durch eine elektronische Messung des Nutzungsverhaltens. Mitmachen per Knopfdruck Die Messgeräte, die sogenannten „GfK-Meter“, heißen TC score und TC UMX. Sie messen das Fernsehverhalten in den Panelhaushalten automatisch, was unsere Forschung zu einem selbstverständlichen Bestandteil des Alltags unserer Teilnehmer macht. Dadurch gewährleisten wir, dass das Fernsehverhalten der teilnehmenden Panelhaushalte weder

beeinflusst noch verzerrt wird. Wer wann was wie lange alleine oder mit anderen sieht – die GfK-Meter registrieren sekundengenau die Programmnutzung jedes einzelnen Haushaltsmitglieds. Dafür hat die GfK-Fernbedienung für jede Person eines Haushalts eine eigene Personentaste, mit der man sich als Fernsehzuschauer an- und wieder abmeldet. Tägliche Datenübertragung der Nutzungsdaten Die Fernbedienungen verfügen auch über extra Gästetasten. Deutschlands Fernsehschaffenden helfen diese zusätzlichen Informationen, um Erkenntnis-

Modernes GfK-Messgerät, vorgeführt von Philipp Knöchel. 10

Rundfunk & Museum 94 – Februar 2018

se über den TV-Konsum außer Haus abzuleiten. Automatisch und über Nacht übermitteln die GfK-Meter die gemessenen und gespeicherten Daten via Telefonleitung oder Funk-Modem an das GfKRechenzentrum – ohne Kosten für den teilnehmenden Haushalt. Mit Hilfe von Hochrechnungen wird das im Panel entstandene verkleinerte Abbild der Fernsehnutzung auf die Gesamtheit der Fernsehhaushalte in Deutschland übertragen. Somit stehen schon am nächsten Morgen bevölkerungsrepräsentative Daten für Auswertungen zur Verfügung.

Foto: BUG