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2006 in einem Gutachten der Landesgewerbeanstalt Bayern festgestellten Schadstoffbelastung jetzt nicht mehr auf dem ehemaligen Deko-Maier-Grundstück an der Sommerstraße, sondern auf einem Grundstück der Stadtgärtnerei an der Otto-Seeling-Promenade entstehen sollte - sowie die baulichen Sanierungen und Modernisierungen der Grundschulen am Kirchenplatz, an der Hummelstraße und an der Oberfürberger Straße mit Gesamtkosten in Höhe von 23 Millionen Euro.991 Außerdem zählte dazu die im April 2008 vom Kultusministerium erteilte Genehmigung zu den von der Stadt Fürth beantragten gebundenen Ganztagszügen mit rhythmisiertem Unterricht an den Hauptschulen Maistraße und Kiderlinstraße sowie zu einem zweiten gebundenen Ganztagszug mit rhythmisiertem Unterricht an der Hauptschule Soldnerstraße.992 Die Umsetzung der noch in der Amtszeit von Bürgermeister und Schulreferent Hartmut Träger auf den Weg gebrachten schulischen Projekte begann im Juli 2008 mit dem Spatenstich für den Neubau der Hauptschule Maistraße an der Otto-Seeling-Promenade, bei dem Bürgermeister und Schulreferent Markus Braun noch einmal die Notwendigkeit des Neubaus betonte, der das Helene-Lange-Gymnasium, die LeopoldUllstein-Realschule und die Grund- und Hauptschule Maistraße entlasten werde. Im Rahmen der aus Klimaschutzgründen allgemein propagierten Abkehr von fossilen Energien, die vor Ort nach dem Amtsantritt von Oberbürgermeister Dr. Jung schon im Dezember 2003 mit der Einweihung einer großen Photovoltaikanlage auf dem ehemaligen Müllberg in Atzenhof begonnen hatte, wurde der Neubau des Schulhauses an der Otto-Seeling-Promenade durch die Verwendung von Erdwärmepumpen und Photovoltaikanlagen zur Beheizung und Stromgewinnung nun zum ersten öffentlichen Gebäude in Fürth, das komplett über regenerative Energien versorgt wurde.993 Im August 2008 zeichnete sich im örtlichen Schulwesen ein weiteres Novum ab, als der Humanistische Verband - der schon im Februar 2004 eine humanistische Reformschule für zwei Grundschulklassen in dem von Stadtrat zum Verkauf ausgeschriebenen, aber für zwei Klassen viel zu großen Schulgebäude Ottostraße unterbringen wollte994 - von der Regierung von Mittelfranken nach einer Ablehnung im Jahr 2004, einer vor dem Verwaltungsgericht Ansbach gescheiterten Klage des HVD und einer am 1. April 2008 erfolgreichen Berufungsverhandlung vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München die Genehmigung für eine Grundschule erhielt.995 Zur Errichtung der Schule hatte der Humanistische Verband von der Bundesvermögensverwaltung an der Waldstraße und am Marsweg eine 5.500 m2 großes Grundfläche

991Vgl. den Artikel 23 Millionen in 30 Minuten: Maischule ist durch. Bauausschuss stimmte auch Sanie-

rung von Kirchenplatz, Farrnbachschule und Adalbert-Stifter-Schule zu, in: Fürther Nachrichten vom 19.10.2007, Lokalteil, S.1, „Erstmals konnten die Stadträte im Bauausschuss auch ein Modell der neuen Hauptschule in Augenschein nehmen. Ein gradliniger Zweckbau, drei Stockwerke hoch und in der Mitte von einer gläsernen Aula durchbrochen. So soll die Sichtachse, die zwischen der Maischule und dem alten Stadtgärtnerhaus besteht, erhalten bleiben. Die Otto-Seeling-Promenade davor wird zum langgestreckten Pausenhof, mit Bäumen bepflanzt und bis zum letzten Meter ausgenutzt.“ 992Vgl. den Artikel Ganztagszüge sind genehmigt. Das bayerische Kultusministerium hat Anträgen für die Hauptschulen entsprochen, in: Fürther Nachrichten vom 11.04.2008. Lokalteil, S.3. 993Vgl. den Artikel Stadt verbaut 8 Millionen Euro für Maischule. Spatenstich in der Otto-Seeling-Promenade. Nur regenerative Energie im Einsatz, in: Fürther Nachrichten vom 04.07.2008, Lokalteil, S.1. 994Vgl. den Artikel Neuer Zündstoff. Humanistischer Verband plant eine Reformschule, in: Fürther Nachrichten vom 16.02.2004, Lokalteil, S.1: Das von den Eltern aufzubringende Schulgeld wurde von HVD-Geschäftsführer Michael Bauer damals auf etwa 200 Euro im Monat geschätzt. 995Vgl. den Artikel Humanistische Grundschule Fürth, in: www.wikipedia.de, hier: Ausdruck vom 12.07.2022.

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