Seite:Zur Entstehung und Entwicklung der Schulen in Fuerth seit der Erhebung zur Stadt Erster Klasse 1.pdf/268

Version vom 5. Juni 2024, 20:45 Uhr von Red Rooster (Diskussion | Beiträge) (→‎Nicht korrekturgelesen: Die Seite wurde neu angelegt: „selbstverschuldeten Unmündigkeit begreifen und Kants individueller Empfehlung folgen: „Wage es, weise zu sein!“.1157 Neben dem persönlichen Wagemut, weis…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Diese Seite wurde noch nicht korrekturgelesen.

selbstverschuldeten Unmündigkeit begreifen und Kants individueller Empfehlung folgen: „Wage es, weise zu sein!“.1157 Neben dem persönlichen Wagemut, weise zu sein, sollten sie auch immer die 1872 von Wilhelm Liebknecht (1826-1900) propagierte Auffassung, „Wissen ist Macht – Macht ist Wissen“ berücksichtigen.1158 Denn das in Sozialisationsprozessen von Familien, Kindertageseinrichtungen, Schulen und Hochschulen vermittelte sowie durch persönliche Forschungs- und Lektüreinteressen autodidaktisch angeeignete Wissen ist – je umfassender es ausfällt - die Macht zur Selbstregulierung der eigenen Biografie, zu mehr Chancengleichheit und zu einer erfolgreichen Integration in Erwerbtätigkeit und den Arbeitsmarkt und damit zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe im Leben.1159

1157Vgl. den Artikel Aufklärung, in: www.wikipedia.de, hier: Ausdruck vom 07.07.2017. 1158Vgl. den Artikel Wissen ist Macht, in: www.wikipedia.de, hier: Ausdruck vom 14.11.2017. 1159Nach dieser Schlussbemerkung und den zahlreichen in der Ausarbeitung zur Entstehung und Ent-

wicklung der Schulen in Fürth seit der Erhebung zur Stadt Erster Klasse mit eigener Verwaltung 1818 bis zum 200. Jubiläum 2018 wiedergegebenen Biografien möchte sich der Autor am Ende ebenfalls kurz vorstellen: Dr. Richard Roth, geboren 01.04.1958 in Fürth, 1961 bis 1964 Besuch des evangelischen Kindergartens St. Paul Fichtenstraße, 1964 bis 1969 der Volksschule an der Schwabacher Straße und 1969 bis 1978 des mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweigs des Hardenberg-Gymnasiums. Ab 1978 Studium der Politikwissenschaft und Soziologie (Hauptfächer) sowie der Volkswirtschaftslehre und des Öffentlichen Rechts (Nebenfächer) an der Philipps-Universität Marburg. Seit 1984 Diplom-Politikwissenschaftler und seit 1989 Doktor der Philosophie. Anschließend ab 1991 Sozialplaner bei der Stadt Fürth im Referat für Soziales, Jugend, Gesundheit, Ausländerberatung und Sport (1991-1996), im Referat für Schule, Kultur, Jugend und Soziales (19962002) und im Referat für Soziales, Jugend und Kultur (ab 2002) mit zahlreichen Bedarfsermittlungen, Stellungnahmen und Berichten zu Aufgabenfeldern der kommunalen Jugendhilfe (SGB VIII) und der kommunalen Sozialhilfe (BSHG, SGB II, SGB XII und PflegeVG), zu Bebauungsplanverfahren und Straßenplanungen sowie zur Kindertagesstätten-Versorgung und zu den Herausforderungen des demografischen Wandels in der Stadt Fürth. Außerdem seit 1980 Mitglied der SPD, zunächst im Unterbezirk Marburg-Biedenkopf, ab 1990 im Kreisverband Fürth/Stadt und dort von 1993 bis 2005 als Kreiskassierer (Finanzverantwortlicher) auch Mitglied des geschäftsführenden Kreisvorstandes sowie seit 1991 Mitglied der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) und nach deren Fusion ab März 2001 der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di.

268