RFM intern dieTatumzusetzen.Undsogibt es bereits viele Vorhaben für die kommende Zeit. Ich möchte das Rundfunkmuseum als Ort des Lernens, des Vermittelns, des Austauschs, aber auch des Bewahrens stärken. Wir alle wissen, dass es hier noch viele „ungehobene“ Schätze gibt. Ein Projekt wird beispielsweise die Experimentierwerkstatt in der Ebene 1 sein, bei dem ich auf Unterstützung von vielen Seiten hoffe. Die Inventarisierung soll außerdemvorankommen.Inder Dauerausstellung stehen noch einige Umbauten und neue Inszenierungen an. Durch weitere Angebote in der Museumspädagogik können weitere Zielgruppen durch neue Führungen oder Kindergeburtstagsprogramme erschlossenwerden. WirverfügenübereineguteAusgangslageundichhoffe,wirkönnenzusammenandenzukünftigenAufgabenarbeiten.
schätzung wichtig. Dazu gehört vor allem die Kommunikation miteinander und nicht übereinander. Meinungen sollen und dürfen geäußert werden. Wir alle sind Individuen mit eigenen Ansichten, Wünschen, Ängsten und Hoffnungen. Und dennoch gehören wir zu einem großen Ganzen,nämlichdemRundfunkmuseumundseinenGästen.Ein Verhalten zum Wohle des Hauses,seinesBestehensundseines Fortschrittes wünsche ich mir vonunsallen. Als kommissarische Leiterin bin ich gerne Ansprechpartnerin für euch und Sie. Sicherlich werden wir nicht immer einer Meinung sein. Ab und an gilt es, als Führungskraft Entscheidungen zu treffen, die zumal unbequem sein können. Und dennoch: mit einemgesundenMaßanvertrauensvollemUmgangbinichmirsicher,dasswirhieralleweiterhin gutzusammenarbeitenwerden.
Was ist mir wichtig, für das Miteinander? „Wo Menschen sind, da menschelt es“, heißt es. Ja, das ist wahr.Unddennoch: Für ein gelingendes Arbeiten im Team, und damit meine ich die Mitarbeitenden wie die Ehrenamtlichen,sindmirRespektvoreinanderundgegenseitigeWert-
Ich habe auch zwei Bitten: 1.VielevonEuchundIhnenkenneichnunschoneinigeZeit.Da weiß und kennt man um die Stärkendesanderen.Niemandkann alles. Aber viele können vieles, daher: Bitte setzt und setzten Sie Ihre Stärken und Erfahrungen ein. Vor mir sitzt ein reichhaltiger Schatz an Fertigkeiten und
potentiellenRatschlägen,diewir hier gut gebrauchen können! 2. Vieles geht voran, und wer mich kennt, der weiß, dass ich immer für neue, teilweise auch auf den ersten Blick verrückte Ideen zu haben bin. Doch nicht alles geht auf einmal. Manche Dinge brauchen Zeit, im HintergrundmüssenDingegeklärtwerden,esbedarfAbsprachenusw. AberamEnde,binichsicher,gibt es ein gutes Ergebnis. Nicht nur dieDingebrauchenZeit,auchdie Menschen. So werden sich einige an neue Rollen und Aufgaben gewöhnen müssen. Einen Nagel schlägt man nicht mit einem einzigenSchlagindasBrett. Loyalität, faire Kommunikation, Einsatzbereitschaft,Offenheit,Engagement, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit sind zusammengefasst die Dinge, die ich mir in Zukunft vonEuchundIhnenerwarte. Und es sind gleichzeitig die Dinge,dieihrundSiewiederumvon mirerwartendürftundsollt. DasRundfunkmuseumundseine Gäste sollen uns antreiben, gemeinsamzumWohledesHauses zuarbeiten. Dazu ein letzter Satz: „In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst.“ Ich hoffe, das ist und wird mir gelingen.
DiesebeidenRedengebendenofÏziellenStandbisMontag,19.Dezemberwieder.AmFreitagdavorkamderPersonalausschussderStadtFürthzusammen.DasGremiumeinigtesicheinstimmigaufdieseLösung: „DerPersonalausschusshatdieStellederMuseumsleitungaufJanaStadlbauerübertragen.“ FördervereinundRedaktionderR&MwünschenihrfürdieseanspruchsvolleundspannendeAufgabevielGlück!
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Rundfunk & Museum 92 – Januar 2017