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TV-Geschichte ten entwickelt worden. Im Falconic wurde grob gesprochen das Fernsehbild in Blöcke von Pixeln aufgeteilt und die jeweiligen Blöcke mit den Blöcken des vorhergehenden Bildes verglichen, um so die Bewegung von einzelnen Blöcken zu ermi�eln. Für diese bewegten Blöcke konnte dann der Bewegungsvektor, also ihre Verschiebung in Pixeln und Zeilen, ermittelt werden. Damit wurde es möglich bei den für die 100 Hz-Wiedergabe zu berechnenden neuen Halbbildern die bewegten Blöcke passend einzubauen (Bewegungsschätzung). LCD Displays benö�gen eine progressive Ansteuerung, d.h., sie können nicht wie Bildröhren im Zeilensprungverfahren betrieben werden. Ein sogenannter „Deinterlacer“ muss aus den beiden Halbbildern A und B

ein Vollbild errechnen mit dem das Display angesteuert werden kann. Da das vorgesehene LCD-TV Display nur eine Auflösung von 640 x 480 Pixeln (VGA-Standard) ha�e, wurde die Idee entwickelt den Falconic als „Deinterlacer“ und „Scaler“ einzusetzen. Unter Skalierung versteht man die Umrechnung des 720 x 576 Pixel Bildinhaltes eines PAL/CCIR Vollbildes auf die Displaywerte, hier 640 x 480 Pixel. Abb.1 zeigt das eingesetzte Prinzip des Deinterlacing. Teil I der Abb.1 zeigt die beiden Halbbilder A und B eines PAL Fernsehvollbildes. Ein Halbbild besteht aus jeweils 312,5 Zeilen mit jeweils 288 Zeilen ak�vem Bildinhalt. Das Zeilensprungverfahren (Interlace) ha�e man bei der Einführung des elektronischen Fernsehens

entwickelt um die bei der Übertragung erforderliche Bandbreite zu verkleinern und bei der Wiedergabe mit Bildröhren das Großflächenflimmern zu reduzieren. Die in Teil I gezeigten Halbbilder haben eine Dauer von jeweils 20 ms was dann eine Vollbilddauer von 40 ms ergibt. Als Bildinhalt ist ein schwarzes Quadrat gezeichnet das sich von Halbbild A zu Halbbild B von links nach rechts bewegt hat, erkenntlich an der senkrechten gestrichelten Linie. Wie schon ausgeführt benö�gt aber ein LCD Panel eine progressive Ansteuerung, das heißt, ein Vollbild mit 625 Zeilen. Davon haben dann 576 Zeilen Bildinhalt. Technisch kann man das im einfachsten Fall dadurch lösen, dass man die beiden Halbbilder A (ungerade Fernsehzeilen 1, 2, 3, .....

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Rundfunk & Museum 95 – September 2018

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