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|Bild=Luftbild Rednitz 2015 Stadthalle.jpg | |Bild=Luftbild Rednitz 2015 Stadthalle.jpg | ||
|Gebäude=Stadthalle | |Gebäude=Stadthalle | ||
| | |Straße=Rosenstraße | ||
|Hausnummer=50 | |Hausnummer=50 | ||
|Objekt=Stadthalle | |Objekt=Stadthalle | ||
|Baujahr=1982 | |Baujahr=1982 | ||
|Bauherr=Stadt Fürth | |Bauherr=Stadt Fürth | ||
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|DenkmalstatusBesteht=Nein | |DenkmalstatusBesteht=Nein | ||
|lat=49.478916 | |lat=49.478916 | ||
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=== Atomschutzbunker === | === Atomschutzbunker === | ||
Während des Neubaus der Stadthalle wurde im Rahmen des Zivilschutzprogrammes des Bundes die neugebaute Tiefgarage über acht Ebenen ebenfalls zu einem [[Luftschutzbauten in Fürth|Atomschutzbunker]] ausgebaut. Diese sog. Mehrzweckanlage diente in Friedenszeiten als Tiefgarage und wäre im sog. V-Fall - also dem Verteigungsfall in einen Atomschutzbunker für die Zivilbevölkerung umgewandelt worden. Die Anlage besaß eine eigene Lüftungsanlage und ein Notstromaggregat, um den 14tägigen Aufenthalt der Zivilbevölkerung sicherstellen zu können. Die Ebenen wären mittels farbigen LKW-Planen abgeteilt worden, um kleinere Raumeinheiten herstellen zu können. Da die Tiefgarage der Stadthalle über keinen eigenen Wasserbrunnen verfügte, wurde mehrere Wasserspeicherbehälter vor Ort aufbewahrt - die im Bedarfsfall mit Frischwasser befüllt worden wären. 2009 wurde die Zivilschutzbindung aufgehoben - womit die Tiefgarage ihre offizielle Funktion als Bunker verlor. Das | Während des Neubaus der Stadthalle wurde im Rahmen des Zivilschutzprogrammes des Bundes die neugebaute Tiefgarage über acht Ebenen ebenfalls zu einem [[Luftschutzbauten in Fürth|Atomschutzbunker]] ausgebaut. Diese sog. Mehrzweckanlage diente in Friedenszeiten als Tiefgarage und wäre im sog. V-Fall - also dem Verteigungsfall in einen Atomschutzbunker für die Zivilbevölkerung umgewandelt worden. Die Anlage besaß eine eigene Lüftungsanlage und ein Notstromaggregat, um den 14tägigen Aufenthalt der Zivilbevölkerung sicherstellen zu können. Die Ebenen wären mittels farbigen LKW-Planen abgeteilt worden, um kleinere Raumeinheiten herstellen zu können. Da die Tiefgarage der Stadthalle über keinen eigenen Wasserbrunnen verfügte, wurde mehrere Wasserspeicherbehälter vor Ort aufbewahrt - die im Bedarfsfall mit Frischwasser befüllt worden wären. 2009 wurde die Zivilschutzbindung aufgehoben - womit die Tiefgarage ihre offizielle Funktion als Bunker verlor. Das [[Bayerisches Rotes Kreuz|Bayerische Rote Kreuz]] und das [[Amt für Brand- und Katastrophenschutz]] räumten die damit verbundenen Einrichtungsgegenstände aus der Tiefgarage, so dass heute kaum noch etwas an diese Zeit bzw. Funktion erinnert.<ref>Volker Dittmar: Atomschutzbunker werden aufgelassen. In: Fürther Nachrichten vom 9. Oktober 2007</ref> | ||
=== Hotelbau === | === Hotelbau === | ||
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* Magdalena Zipf: ''Der Gänsberg hat seine Gänse zurück''. In: Fürther Nachrichten vom 5. April 2025 (Druckausgabe) | * Magdalena Zipf: ''Der Gänsberg hat seine Gänse zurück''. In: Fürther Nachrichten vom 5. April 2025 (Druckausgabe) | ||
* Armin Leberzammer: ''Eine Gnadenfrist für die Stadthalle''. In: Fürther Nachrichten vom 14. April 2025 (Druckausgabe) | * Armin Leberzammer: ''Eine Gnadenfrist für die Stadthalle''. In: Fürther Nachrichten vom 14. April 2025 (Druckausgabe) | ||
* Armin Leberzammer: ''Viele Unwägbarkeiten''. In: Fürther Nachrichten vom 29. September 2025 (Druckausgabe) | |||
* Matthias Boll: ''Stadthalle: Interim ab August 2026''. In: Fürther Nachrichten vom 24. Oktober 2025 (Druckausgabe) | |||
* ''Letzte Ausgabe der Weinmesse''. In: Fürther Nachrichten vom 8. November 2025 (Druckausgabe) | |||
== Siehe auch == | == Siehe auch == | ||
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