Salomon Bing: Unterschied zwischen den Versionen

KKeine Bearbeitungszusammenfassung
 
(Eine dazwischenliegende Version von einem anderen Benutzer wird nicht angezeigt)
Zeile 52: Zeile 52:
1892 errichtete er die ''Luxuspapierfabrik und chromolithografische Kunstanstalt Salomon Bing'' in der [[Flößaustraße 22]].<ref>„Jüdisch in Fürth“, Orte – Rubrik Fürth, Flößaustraße - [https://juedisch-in-fuerth.repositorium.gf-franken.de/files/JiF/Bilder/Orte/Floessaustrasse.pdf online]</ref></br>
1892 errichtete er die ''Luxuspapierfabrik und chromolithografische Kunstanstalt Salomon Bing'' in der [[Flößaustraße 22]].<ref>„Jüdisch in Fürth“, Orte – Rubrik Fürth, Flößaustraße - [https://juedisch-in-fuerth.repositorium.gf-franken.de/files/JiF/Bilder/Orte/Floessaustrasse.pdf online]</ref></br>
Seit 1899 wurde die Firma von Salomon Bing gemeinsam mit dessen ältestem Sohn Max als Teilhaber geführt.<ref>siehe Gisela Naomi Blume: "Der neue jüdische Friedhof in Fürth", S. 362, sowie Adressbuch der Stadt Fürth 1903, I. Teil, S. 20. Sowohl an den Privatadressen wie auch an der Firmenadresse wird ein Telefonanschluss angegeben.</ref> 1901 wurde das Grundstück auf der gegenüberliegenden Straßenseite (Flößaustraße 25) dazugekauft und mit einem Wohnhaus, Fabrikgebäude sowie zwei Steinlagern versehen.
Seit 1899 wurde die Firma von Salomon Bing gemeinsam mit dessen ältestem Sohn Max als Teilhaber geführt.<ref>siehe Gisela Naomi Blume: "Der neue jüdische Friedhof in Fürth", S. 362, sowie Adressbuch der Stadt Fürth 1903, I. Teil, S. 20. Sowohl an den Privatadressen wie auch an der Firmenadresse wird ein Telefonanschluss angegeben.</ref> 1901 wurde das Grundstück auf der gegenüberliegenden Straßenseite (Flößaustraße 25) dazugekauft und mit einem Wohnhaus, Fabrikgebäude sowie zwei Steinlagern versehen.
Die Firma S. Bing wurde am 3. August 1934 gelöscht. Das Anwesen, zusammen mit der Flößaustraße 25, „erkaufte“ am 13. April 1937 Gustav Schickedanz um 65.000 RM im Rahmen der Arisierung. Der Schätzwert belief sich aber auf 291.820 RM. 1951 erfolgte im sog. Wiedergutmachungsverfahren von Schickedanz eine Nachzahlung von 75.000 DM.


==Familie==
==Familie==
Zeile 61: Zeile 63:
* Bertha, verh. Ehrlich (1880– ), Ehefrau des [[Hermann Ehrlich]], der seit 1903 ebenfalls Teilhaber der Firma vom Schwiegervater ist.  
* Bertha, verh. Ehrlich (1880– ), Ehefrau des [[Hermann Ehrlich]], der seit 1903 ebenfalls Teilhaber der Firma vom Schwiegervater ist.  


Salomon Bing wohnte in Fürth: Friedrichstraße 5, Gebhardtstraße 46 und Maxstraße 40.<ref name="Blume AJF"/><ref>auch Adressbuch der Stadt Fürth 1903, I. Teil, S. 20</ref>
Salomon Bing wohnte in Fürth: Friedrichstraße 5 und Gebhardtstraße 46 bzw. Maxstraße 40.<ref name="Blume AJF"/><ref>auch Adressbuch der Stadt Fürth 1903, I. Teil, S. 20</ref>


Er starb am [[17. April]] [[1904]] und wurde auf dem [[Alter Jüdischer Friedhof|Alten Jüdischen Friedhof]] begraben.<ref name="Blume AJF"/> Sein Grab fiel der Errichtung eines Löschwasserteichs Ende 1944 zum Opfer.<ref name="Blume AJF"/>
Er starb am [[17. April]] [[1904]] und wurde auf dem [[Alter Jüdischer Friedhof|Alten Jüdischen Friedhof]] begraben.<ref name="Blume AJF"/> Sein Grab fiel der Errichtung eines Löschwasserteichs Ende 1944 zum Opfer.<ref name="Blume AJF"/>
103.773

Bearbeitungen