Werner Helmut Kiroff: Unterschied zwischen den Versionen

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==Zeitzeugenberichte==
==Zeitzeugenberichte==
''Kiroff hat sich nach dem Krieg mit dem Handel von Kleinkram und Lebensnotwendigem sowie dem Verkauf von gefälschten Hitler-Bildern an [[Amerikaner|GI's]] über Wasser gehalten. Sogar mit selbst gestohlenen Glühbirnen wurde noch Geld verdient. Damit hat er sich auch Feinde gemacht. Eines Tages war er in seiner Stammwirtschaft, beim [[Weyrauther]], zum Mittagessen, als ein paar Gestalten hereinstürmten und ihn bedrängten. Anscheinend hatten sie noch eine Rechnung mit ihm zu begleichen. Kiroff sprang mit einem Satz auf die Wirtsbank, ergriff einen Deko-Säbel, der an der Wand hing, und fuchtelte damit vor den Angreifern herum mit den Worten „kommt nur her wenn ihr was wollt“. Diese waren davon so überrascht, dass sie einen Rückzieher machten und die Gaststätte schnell wieder verließen. Das hat ihn damals gerettet. Beim Frisör Victor in der [[Kaiserstraße]] ist er mal mit einem ganz exotischen Auto aufgetaucht und hat behauptet es wäre seines. In Wirklichkeit war er nur der Fahrer für eine Rennveranstaltung, das wussten wir aber zu dem Zeitpunkt nicht. Bei einem Bergrennen in Happurg hat Kiroff einmal den ersten Platz eingefahren. Das lag aber nicht daran, dass er so gut war, sondern weil er der einzige Teilnehmer in seiner Klasse war. Bei der Siegerehrung wurde er nicht erwähnt, worüber er sich furchtbar aufregte. Man hat dann auf die Schnelle irgendeinen Zinnbecher besorgt und Kiroff überreicht. Dieser ganze Rennsport hat auch unheimlich viel Geld gekostet. ''<ref>Zeitzeugenbericht, [[FürthWiki:Über FürthWiki#Archiv FürthWiki|Archiv FürthWiki]], Aktennr. '50'</ref>
''Kiroff hat sich nach dem Krieg mit dem Handel von Kleinkram und Lebensnotwendigem sowie dem Verkauf von gefälschten Hitler-Bildern an [[Amerikaner|GI's]] über Wasser gehalten. Sogar mit selbst gestohlenen Glühbirnen wurde noch Geld verdient. Damit hat er sich auch Feinde gemacht. Eines Tages war er in seiner Stammwirtschaft, beim [[Weyrauther]], zum Mittagessen, als ein paar Gestalten hereinstürmten und ihn bedrängten. Anscheinend hatten sie noch eine Rechnung mit ihm zu begleichen. Kiroff sprang mit einem Satz auf die Wirtsbank, ergriff einen Deko-Säbel, der an der Wand hing, und fuchtelte damit vor den Angreifern herum mit den Worten „kommt nur her wenn ihr was wollt“. Diese waren davon so überrascht, dass sie einen Rückzieher machten und die Gaststätte schnell wieder verließen. Das hat ihn damals gerettet. Beim Frisör Victor in der [[Kaiserstraße]] ist er mal mit einem ganz exotischen Auto aufgetaucht und hat behauptet es wäre seines. In Wirklichkeit war er nur der Fahrer für eine Rennveranstaltung, das wussten wir aber zu dem Zeitpunkt nicht. Bei einem Bergrennen in Happurg hat Kiroff einmal den ersten Platz eingefahren. Das lag aber nicht daran, dass er so gut war, sondern weil er der einzige Teilnehmer in seiner Klasse gewesen ist. Bei der Siegerehrung wurde er nicht erwähnt, worüber er sich furchtbar aufregte. Man hat dann auf die Schnelle irgendeinen Zinnbecher besorgt und Kiroff überreicht. Dieser ganze Rennsport hat auch unheimlich viel Geld gekostet. ''<ref>Zeitzeugenbericht, [[FürthWiki:Über FürthWiki#Archiv FürthWiki|Archiv FürthWiki]], Aktennr. '50'</ref>


== Siehe auch ==
== Siehe auch ==
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