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Am [[2. September]] [[1911]] wurde das Unternehmen als '''Wilhelm Stern & Co., G.m.b.H.''' mit einem Stammkapital von einer halben Million Mark in das Handelsregister Fürth eingetragen, erfuhr aber bald mehrfache Veränderungen, weil nach dem ersten Weltkrieg die Preise stark fielen und auch das Stannyn-Papier aufgrund alternativer Produkte nicht mehr so gefragt war. | Am [[2. September]] [[1911]] wurde das Unternehmen als '''Wilhelm Stern & Co., G.m.b.H.''' mit einem Stammkapital von einer halben Million Mark in das Handelsregister Fürth eingetragen, erfuhr aber bald mehrfache Veränderungen, weil nach dem ersten Weltkrieg die Preise stark fielen und auch das Stannyn-Papier aufgrund alternativer Produkte nicht mehr so gefragt war. | ||
2. August [[1911]]:: ''Durch das Einigungsamt des Gewerbegerichts wurde der seit 13. Juni währende Streik in der Bunt- und Metallfabrik Stern & Co beigelegt. Ergebnis: Arbeitszeitverkürzung um 1 1/2 Stunden auf 55 Stunden wöchentlich. Minimallohn für ungelernte Arbeiter: 18 Mark, Arbeiterinnen 9,50 Mark. Lohnerhöhung von 1 Mark für männliche, 50 Pfg. für weibliche Arbeitnehmer (wöchentlich)''. <ref>[[Paul Rieß]]-Chronik 1911 (Überarbeitung Alexander Mayer)</ref> | |||
[[1933]] wurde die Firma an die New Yorker "A.G. Kupfer Bros. Co., New York", verkauft. Dr. Berthold Kaufmann war zunächst Generalbevollmächtigter der europäischen Fabriken und später dann Präsident. [[1937]] trat ein neuer Geschäftsführer, Dr. Walter Lenger, in das Fürther Werk ein. Maschinenpark, Arbeitsprozesse und Rezepturen wurden vollständig überholt bzw. erneuert. Dadurch gelang es, die Produktion wieder zu steigern. Obwohl Kupfer die amerikanische Staatsbürgerschaft besaß, fiel die Fürther Fabrik unter das Arisierungsgesetz. Kupfer war gezwungen, seinen Anteil von 95 Prozent am Stammkapital zu verkaufen. | [[1933]] wurde die Firma an die New Yorker "A.G. Kupfer Bros. Co., New York", verkauft. Dr. Berthold Kaufmann war zunächst Generalbevollmächtigter der europäischen Fabriken und später dann Präsident. [[1937]] trat ein neuer Geschäftsführer, Dr. Walter Lenger, in das Fürther Werk ein. Maschinenpark, Arbeitsprozesse und Rezepturen wurden vollständig überholt bzw. erneuert. Dadurch gelang es, die Produktion wieder zu steigern. Obwohl Kupfer die amerikanische Staatsbürgerschaft besaß, fiel die Fürther Fabrik unter das Arisierungsgesetz. Kupfer war gezwungen, seinen Anteil von 95 Prozent am Stammkapital zu verkaufen. | ||
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