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== Heß und Fürth – Zeitzeugenbericht == | == Heß und Fürth – Zeitzeugenbericht == | ||
Nach dem Tod von Rudolf Heß in Spandau | Nach dem Tod von Rudolf Heß in Spandau wurde der Leichnam zunächst in Stadeln, vermutlich in der Leichenhalle des Friedhofs „zwischengelagert“, bis geklärt war wie es mit dem Leichnam weitergehen soll. Der Transport aus Berlin nach Grafenwöhr hätte sich durch das „Austricksen“ der Öffentlichkeit und Presse so verspätet, dass man den Weitertransport nach München zur Obduktion zunächst unterbrechen musste. Deshalb wurde schließlich die Leiche von einem Fürther Bestatter aus Stadeln, unter Begleitung von Staatsschutzbeamten, abgeholt und beim einem Bestatter in der Friedrich-Ebert-Straße zunächst eingelagert. Am nächsten Früh transportierte das Fürther Bestattungsunternehmen, erneut mit Polizeischutz und abgeklebten Nummernschildern und deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der Autobahn, den Leichnam nach Südbayern, wo schließlich ohne öffentlichen Beteiligung die Beerdigung stattfand. Auch ein Jahr später, als der Leichnam tatsächlich nach Wundsiedel ins Familiengrab verbracht wurde, wurde erneut das Fürther Bestattungsunternehmen mit dieser Aufgabe beauftragt.<ref>Zeitzeugengespräch mit dem Bestatter F.F., 30. Januar 2026</ref> | ||
== Literatur == | == Literatur == | ||