Maria Müller: Unterschied zwischen den Versionen

keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 11: Zeile 11:
'''Maria Müller''' (geb. [[1955]]; gest. [[4. März]] [[1981]] in Fürth) war Filialleiterin eines Rodi-Supermarktes. Sie wurde 1981 ermordet.
'''Maria Müller''' (geb. [[1955]]; gest. [[4. März]] [[1981]] in Fürth) war Filialleiterin eines Rodi-Supermarktes. Sie wurde 1981 ermordet.


Müller leitete am Bahnhofplatz 11 eine Rodi-Supermarkt-Filiale. Am Aschermittwoch, dem 4. März 1981, verließ Müller gegen 18 Uhr mit einem Kollegen das Geschäft in Richtung Bahnhof. Sie wohnte noch bei Ihren Eltern in Markt Bibart, weshalb sie täglich pendelte. Aus nicht bekannten Gründen ging sie aber an diesem Tag noch einmal zurück zum Ladengeschäft - und wurde dort ermordet. Die Eltern alarmierten am nächsten Früh die Polizei, als ihre Tochter nicht wie gewohnt nach Hause kam. Die Polizei fand die Leiche schließlich hinter der Wurst- und Fleischtheke. Müller war weitestgehend entkleidet und mit einem Beil und mehreren Messerstichen grausam ermordet worden.  
Maria Müller leitete am [[Bahnhofplatz 11]] eine Rodi-Supermarkt-Filiale. Am Aschermittwoch, dem 4. März 1981, verließ sie gegen 18 Uhr mit einem Kollegen das Geschäft in Richtung Bahnhof. Da sie noch bei Ihren Eltern in Markt Bibart wohnte, pendelte sie täglich. Aus nicht bekannten Gründen ging sie aber an diesem Tag noch einmal zurück zum Ladengeschäft - und wurde dort ermordet. Die Eltern alarmierten am nächsten Vormittag die Polizei, nachdem ihre Tochter nicht wie gewohnt nach Hause gekommen war. Die Polizei fand die weitestgehend entkleidete Leiche schließlich hinter der Wurst- und Fleischtheke. Maria Müller war mit einem Beil und mehreren Messerstichen grausam ermordet worden.  


Die Kripo ging zunächst von einem Raubmord aus, womit der Täter nur ein sexuelles Motiv vorgetäuscht hatte. Es fehlten aus Müller roter Handtasche ca. 400 DM, sowie weiter 150 DM für tägliche Fleischlieferungen. Zunächst wurde ein Täter aus dem direkten Umfeld vermutet, diese Theorie wurde allerdings um 2010 verworfen. Ein zuvor veröffentlichtes Phantombild mit einem dunkelhaarigen Mann mit Oberlippenbart brachte genauso wenig Erfolg, wie die Ausstrahlung des Falles im ZDF-TV-Format Aktenzeichen XY. Auch der Abgleich der DNA von 600 Personen mit der sichergestellten DNA einiger Zigarettenkippen vor dem Ladengeschäft brachte keine verwertbaren Erkenntnisse.  
Die Kripo ging zunächst von einem Raubmord aus und dass ein sexuelles Motiv vom Täter nur vorgetäuscht worden sein sollte. Die rote Handtasche mit ca. 400 DM von Maria Müller war nicht auffindbar, ebenso die Kasse mit 150 DM für tägliche Fleischlieferungen.
 
Zunächst wurde ein Täter aus dem direkten Umfeld vermutet, diese Theorie wurde allerdings um 2010 verworfen. Ein zuvor veröffentlichtes Phantombild mit einem dunkelhaarigen Mann mit Oberlippenbart brachte genauso wenig Erfolg, wie die Ausstrahlung des Falles im ZDF-TV-Format Aktenzeichen XY. Auch der Abgleich der DNA von 600 Personen mit der sichergestellten DNA einiger Zigarettenkippen vor dem Ladengeschäft brachte keine verwertbaren Erkenntnisse.  


Der Fall bleibt damit bis heute ungeklärt - und gilt damit als Cold Case. In der Presse wird der Fall oft als "Rodi-Mord" tituliert.
Der Fall bleibt damit bis heute ungeklärt - und gilt damit als Cold Case. In der Presse wird der Fall oft als "Rodi-Mord" tituliert.
4.218

Bearbeitungen