Vereinigte Bayerische Spiegel- und Tafelglaswerke: Unterschied zwischen den Versionen

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{{Unternehmen}}
{{Unternehmen
|Branche=Spiegelfabrik; Glasindustrie
|Gründungsdatum=1906
|Gründungsort=Fürth; Neustadt a. d. Waldnaab
|Gesellschaftsform=AG
|Standort=Fürth; Neustadt a. d. Waldnaab
|Ehemals=Ja
|Schließungsdatum=1931
|Schließungsgrund=Konkurs
}}
'''Vereinigte bayerische Spiegel- und Tafelglaswerke''' (vorm. Schrenk & Co. AG) war ein Zusammenschluss zweier Firmen: „Schrenk & Co.“ und „Andreas Bauer & Söhne“.
 
Bei der Gründung 1906 wurde eine Aktiengesellschaft durch die böhmischen und oberpfälzischen Glasfabrikanten aus Neustadt a. d. Waldnaab und einen Betrieb in Fürth gegründet. Der Betrieb in Fürth befand sich in der [[Lange Straße 71 - 73]]. Vorsitzender im Aufsichtsrat war [[Andreas Bauer]], der bereits zuvor schon die Glasfirma Schrenk & Co. mit geleitet hatte. Zeitweise existierte auch eine Niederlassung in Hoboken bei New York / USA.
 
Im Jahr 1928 befand sich die Glasindustrie in Deutschland in eine wirtschaftlich schwierigen Situation, u.a. auch durch eine Überproduktion, sodass es zu intensiver Kartellierung bzw. Konzentration der Hersteller kam. In dieser sog. Zeit der Kirsenkartellierung verzichtete die Geschäftsleitung auf die weitere Herstellung von Spiegelglas. Stattdessen sollte das Werk in Neustadt a.d. Waldnaab die Produktion auf Farbglas umstellen. Wirtschaftlich entwickelte sich die Neuorientierung als Fehlentscheidung, und spätestens durch die Weltwirtschaftskrise in den Jahren 1929 bis 1933 und dem Börsencrash im Oktober 1929 ging es dem Unternehmen wirtschaftlich immer schlechter.
 
Im Jahr 1931 musste das Unternehmen Konkurs anmelden.
 
== Siehe auch ==
* [[Andreas Bauer]]
* [[Spiegelfabriken]]
 
== Bilder ==
{{Bilder dieses Unternehmens}}
103.615

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