Bremenstall: Unterschied zwischen den Versionen

K
keine Bearbeitungszusammenfassung
(→‎Geschichte: Michael Lobenschlag erg.)
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 6: Zeile 6:
== Geschichte ==
== Geschichte ==
[[Bild:Bremenstall Brand Hoefler Heiratseintrag 1821.jpg|300px|mini|right|Heiratsurkunde mit Hinweis auf den Beruf des Brautvaters J. T. Höfler]]
[[Bild:Bremenstall Brand Hoefler Heiratseintrag 1821.jpg|300px|mini|right|Heiratsurkunde mit Hinweis auf den Beruf des Brautvaters J. T. Höfler]]
Ab etwa [[1665]] lebte hier der österreichische Exulant Michael Lobenschlag (?–1678) aus [[wikipedia:Garsten|Garsten]]/Oberösterreich, der um 1660 mit Familie nach Fürth gekommen war. Innerhalb weniger Wochen starben vier seiner Kinder an der Ruhr und im September 1664 auch seine Ehefrau. Er verheiratete sich wieder und ehelichte am 12. Sonntag nach Trinitatis 1665 (13. August 1665<sup>jul</sup>) die Zimmermannstochter Magdalena Teuscher.<ref>Kirchenbücher St. Michael, Trauungen 1612–1669, S.483</ref> Er arbeitete als Vogelfänger und nebenbei als Spielmann (Musiker).
Ab etwa [[1665]] lebte hier der österreichische Exulant Michael Lobenschlag (?–1678) aus [[wikipedia:Garsten|Garsten]]/Oberösterreich, der um 1660 mit Familie nach Fürth gekommen war. Innerhalb weniger Wochen starben vier seiner Kinder an der Ruhr und im September 1664 auch seine Ehefrau. Er verheiratete sich wieder und ehelichte am 12. Sonntag nach Trinitatis 1665 (13. August 1665<sup>jul</sup>) die Zimmermannstochter Magdalena Teuscher.<ref>Kirchenbücher St. Michael, Trauungen 1612–1669, S. 483</ref> Er arbeitete als Vogelfänger und nebenbei als Spielmann (Musiker).


Um [[1774]] galt der Hof Bremenstall schon einmal als "verödet". Zu Beginn des 19. Jahrhunderts lebte auf dem Hof dann ein Johann Thomas Höfler, der in der Heiratsurkunde der Tochter als Fischer und Wirt beschrieben wird. Es kann also vermutet werden, dass er den Hof zu Beginn um 1800 wieder aufgebaut hat und dort Fischerei betrieb. Er starb am [[11. November]] [[1819]] auf dem Hof, damals als Bremenstall Nr. 1 bezeichnet.  
Um [[1774]] galt der Hof Bremenstall schon einmal als "verödet". Zu Beginn des 19. Jahrhunderts lebte auf dem Hof dann ein Johann Thomas Höfler, der in der Heiratsurkunde der Tochter als Fischer und Wirt beschrieben wird. Es kann also vermutet werden, dass er den Hof zu Beginn um 1800 wieder aufgebaut hat und dort Fischerei betrieb. Er starb am [[11. November]] [[1819]] auf dem Hof, damals als Bremenstall Nr. 1 bezeichnet.  
29.476

Bearbeitungen