Seite:100 Jahre ÖTV Fürth 1896 - 1996 (Broschüre).pdf/43

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Zu einer größeren Streikbewegung kommt es ab 25. April 1992. Bis zum 5./6. Mai dauerten die Arbeitsniederlegungen der städtischen Beschäftigten, im Klinikum, bei der Post und im öffentlichen Nahverkehr. Und auch im März 1994 und im Mai 1996 legten ÖTV-Mitg lieber während derTarifrunden zeitweise die Arbeit nieder

Zugleich steht seit den 80er Jahren wieder die Arbeitszeitverkürzung im Mittelpunkt der Bestrebungen der ÖTV. Vom Ziel der 35-StundenWoche bei vollem Lohnausgleich ausgehend, wurde die Arbeitszeit schrittweise auf 38,5 Stunden verkürzt.

38,5 Stunden Arbeits­ zeit pro Woche bei vollem Lohnausgleich

Die Veränderungen der letzten Jahre stellen auch die ÖTV vor große Herausforderungen. Der Abzug der amerikanischen Streitkräfte nach der Wiedervereinigung führte zum Wegfall fast aller Arbeitsplätze in diesem Bereich. Dies brachte der ÖTV einen Rückgang der Mitglieder­ zahl, die allerdings teilweise wieder aufgefangen werden konnte.

Hinzu kommen die verschiedenen Privatisierungs- und anderen Einspa­rungsmaßnahmen, die die Kommune aufgrund ihrer prekären Haus­haltslage seit der Wiedervereinigung Deutschlands anstrebt.

(Bild): Der neue ÖTV-vorstand Hans-Stefan Schuber (2.v.re.) und seine Stellvertreterinnen Monika Szemeitzke (2.v.li.), Elke Efsratiou (re.) im Dezember 1995. Links ÖTV-Kreisgeschäftsführer Gerd Axmann.

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