RFM intern
Spaß und Erkenntnis mit dem Apfelradio Die Experimentier-Werkstatt im Rundfunkmuseum Ein Erlebnisbericht von Vorstandsmitglied Wolfgang Kunert
In ihrem „spannungsreichen“ Element: Autor Wolfgang Kunert (Mi.) und seine jungen und älteren Schüler in der Experimentierwerkstatt. Im Frühjahr 2014 wurde im Fördervereinsvorstand die Idee geboren, im Museum einen Experimentier- und Probierbereich einzurichten. Zur langen Nacht der Wissenschaften 2015 starteten wir den ersten Versuch mit selbst entworfenen und selbst gebauten Versuchsaufbauten, die wir den Besuchern vorführten. Der Andrang war gewaltig. Am neugierigsten waren Besucher auf die mit einer Kartoffel als Spannungsquelle betriebenen Uhr und auf das Apfelradio: Ein Mittelwellenradio funktionierte an einer Apfelbatterie. Beides wurde vorab in der Presse publiziert und hat uns viele
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Besucher ins Museum gebracht. Als Blickfang diente eine Influenzmaschine, die mit 150.000 Volt etliche beeindruckende Vorführungen ermöglichte. Am Ausgang des Werkstattraumes konnten die Eindrücke notiert und Wünsche geäußert werden. Diese Rückmeldungen der Besucher waren echte Mutmacher, sie lauteten beispielsweise „tolle Idee“, „sehr gelungene Darbietung“ oder „macht mehr in dieser Richtung“.
suche in Führungen übernommen, bei denen der Schwerpunkt auf Technik liegen sollte. Immer häufiger wird das Museum von Schulklassen besucht. Unser Grundgedanke war es, auf unterhaltsame Weise elektrischen Phänomene zu zeigen und zu erklären, die Jedermann auch im täglichen Leben
Was interessiert den „normalen“ Museumsbesucher? In der darauf folgenden Zeit wurden die bereits vorhandenen Ver-
„Mister 150.000 Volt“: Beein druckende Vorführungen mit der Influenzmaschine. Fotos: Kunert
Rundfunk & Museum 91 – August 2016
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