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RADIO GESCHICHTE(N) mengebracht,­ um­ Anbietergemeinschaften­zu­gründen.­Es­war­ klar,­dass­kein­Anbieter­eines­Radioprogrammes eine Frequenz für sich­alleine­beanspruchen­konnte. Die­ Geschichte­ der­ einzelnen­ Sender­ zu­ beschreiben,­ würde­ den­Rahmen­dieses­Textes­sprengen.­ Sie­ hätten­ es­ verdient,­ einzeln­ vorgestellt­ zu­ werden,­ was­ vielleicht­noch­kommt. Endlich im Kabel Ab­dem­3.­Februar­1986­konnten­­ die­rund­43.000­Kabelkunden­der­ Bundespost­ in­ Nürnberg,­ Fürth­ und­Stein­(Landkreis­Fürth)­endlich­ zwei­Lokalsender­empfangen.­­Das­ waren­ die­ „Neue­ Welle­ Franken“­ (später­Radio­Charivari)­und­Radio­ Franken­ (Radio­ F).­ Kurz­ vor­ dem­ Frequenzstart auf UKW speiste auch Radio Gong sein Signal in das Nürnberger­Kabelnetz­ein. In einem kleinen Umkreis um das

Kaufhaus­Horten­in­der­Nürnberger Südstadt waren die Kabel der Bundespost­ nicht­ ausreichend­ isoliert,­so­dass­die­Kabelfrequenzen dort tatsächlich auch in die Luft­ abstrahlten.­ Viele­ Radiomoderatoren fuhren damals immer wieder­ in­ die­ Gegend,­ um­ die­ Kabelprogramme auch einmal im Autoradio­hören­zu­können. Der Weg ins Funkhaus In den folgenden Jahren lieferten

sich die Nürnberger Sender einen harten Kampf um den lokalen­Werbemarkt,­der­sich­für­vier­ Sender­ als­ zu­ klein­ erwies.­ 1992­ standen­sie­vor­der­Existenzfrage:­ Entweder müssten zwei Sender ihre­ Programme­ einstellen,­ oder­ alle­ vier­ Sender­ würden­ fortan­ zusammenarbeiten.­ Die­ Betreiber entschieden sich für letzteres und gründeten die Funkhaus Nürnberg­ Betriebs­ GmbH,­ in­ der­ die­ Programme­ seit­ dem­ 1.­ 1.­ 1995­ zusammengeschlossen­ sind. Die­ Nürnberger­ ­Lokalsender­ der ersten Stunde sind in Nürnberg und Umgebung auf folgenden UKW-Frequenzen zu empfangen: 92.9­MHz­Radio­N1 94,5­MHz­Radio­F 97,1­MHz­Radio­Gong 98.6­­MHz­Radio­Charivari

Rundfunk & Museum 92 – Januar 2017

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