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RFM intern

„Ich bin ein faszinierter Laie“ Ein Schwabe in Franken: Fördervereinsaktivposten Hermann Klink Von unserem Chefredakteur Rainer Lindenmann Ein lässiger Typ, der sich im RFM bestens auskennt: Hermann Klink.

Fotos: privat/Budig

Pause. Blieb aber zunächst nicht. Und die Dame aus Prag wurde auch nicht seine Frau. Dennoch blieb viel von Nürnberg an ihm hängen, so viel, dass er hier mit dem Studium an der Fachhochschule nach sechs Semestern zum „graduierten Betriebswirt“ ernannt wurde. Danach kehrte er für ein Jahr in die Presseabteilung von Bosch nach Stuttgart zurück. Aber das Fernziel „Lehrer“ hatte sich schon in ihm festgesetzt. Also zurück nach Nürnberg an die WISO, acht Semester lang bis zum Abschluss „Diplom-Handelslehrer“. Der Industriekaufmann fand in seinen Lehrern überzeugende Vorbilder, dass er auf dem richtigen Berufs-

weg sei und dass es eine Aufgabe für ihn sei. Seit 1980 war er dann Lehrer an der FOS/BOS in Fürth, vertrat dort die Wirtschaftsfächer, wurde Seminarlehrer und Schulbeauftragter für Fachpraktika. Das Thema Schulmarketing beschäftigte ihn auch als Studiendirektor und so ergriff er 2008 die Initiative. Er war es, der den neuen Schulnahmen „Max-GrundigSchule“ vorantrieb. Dabei hatte er früh Kontakt zu Dr. Karl-Heinz Kleinschnittger, dem Leiter der Max-Grundig-Stiftung aufgenommen. Der förderte den NamensPlan und stand ihm beim Gang durch die bürokratischen Hindernisse erfolgreich zur Seite, damit

Es gibt mehrere Herren im Rundfunkmuseum, die rund 1,80 Meter groß sind, schlank und noch im Besitz ihres Haupthaares; aber es sind schon weniger, die dauernd mit einer Kamera herumlaufen und es ist nur ein einziger im Haus, den man an seinem schwäbischen Akzent erkennt. Aber, sagt er, er sei ein Wahlfranke und das nach 45 Jahren. Was man ihm wie gesagt aber nicht anhört. Er könne heute gerademal „Allmächt!“ sagen, für das rollende „R“ müsse er als Schwabe passen. Hermann Klink kam seinerzeit, als er eine Freundin in Prag hatte, von Stuttgart aus an Nürnberg vorbei, machte dort auch mal

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Rundfunk & Museum 94 – Februar 2018