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TV-Geschichte

Abb.3: Akustikkonzept Magic Fidelity (Soundröhre) des Grundig Tharus 51.

B(blau) berechnete. Neben vielen weiteren Funk�onen dieses Schaltkreises seien hier nur die Helligkeitsund Kontrastregelfunk�on erwähnt. Da dieser Schaltkreis ursprünglich für die analoge Ansteuerung von Bildröhren entwickelt wurde enthielt er auch die Digital/Analog Converter für die Erzeugung der analogen RGB Signale. In der Applika�on für einen LCD Bildschirm, der zur Ansteuerung digitale Signale benö�gte, mussten diese analogen RGB Signale in einem Analog/Digital Converter (ADC) wieder digitalisiert werden. Dies geschah im AD 9883A. An dessen Ausgang standen dann die RGB Digitalsignale mit jeweils 8 Bit Breite zur Steuerung des

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LCD Bildschirms zur Verfügung. Dieser zuletzt geschilderte Umweg war notwendig um die in großer Stückzahl für 100 Hz Röhrenfernsehgeräte gefer�gten integrierten Schaltkreise auch in einem LCD-TV Gerät einsetzen zu können und so eine kostengüns�ge Lösung zu erhalten. Der Funk�onsblock M2 Modul enthielt den Mikroprozessor M2 (SDA 6000) und den Programmspeicher IC. Der M2 steuerte über den I²C Bus alle integrierten Schaltkreise des Tharus 51 und enthielt den komple�en Videotext. Damit wurde die von Grundig für die First Class Röhrenfernsehgeräte entwickelte „Easy Dialog“ Benutzerführung zum ersten Mal auch

Rundfunk & Museum 95 – September 2018

in einem LCD-TV Gerät realisiert. Um zu zeigen, dass dies nicht alles Schnee von gestern ist, sei darauf hingewiesen, dass z. B. beim heu�gen HDTV (High Defini�on TV) das „Deinterlacing“ immer noch einen wich�gen Aspekt für die Bildqualität eines LCD- oder OLED-TV Gerätes darstellt. Bei der HDTV Bildübertragung (Satellit, Kabel) können 50 Bilder pro Sekunde, bedingt durch die Begrenzung der Datenrate aufgrund der verfügbaren Kanalkapazität, nur im Standard 1080i (also 1080 Zeilen im Zeilensprungverfahren) gesendet werden. Das heißt, im Fernseher muss ein Deinterlacing sta�inden um den LCD Bildschirm mit 1080