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TV-Geschichte

Zeilen progressiv ansteuern zu können. Die öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten in Deutschland gingen anscheinend von den schlechtesten Deinterlacing Applika�onen in Fernsehgeräten aus, deswegen senden sie in 720p, das heißt, nur 720 Zeilen sta� 1080 Zeilen aber progressiv, sodass eine Besei�gung des Zeilensprungs im TV Gerät en�ällt. Zu vermerken ist, dass die privaten Sendeanstalten sowie fast der ganze Rest der Welt 1080i benutzt. Bei UHD (4k) wird das neue wesentlich effek�vere Datenreduk�onsverfahren HEVC (H265) benutzt, sodass dort nur mehr progressive Standards eingesetzt werden, jetzt aber bei voller UHD Bildauflösung von 3840 Bildpunkten und 2160 Zeilen. Heu�ge hochintegrierte Scaler

Schaltkreise enthalten, quasi als Gehirn und Herz eines Fernsehgerätes, nicht nur alle Schaltkreise des Blockschaltbildes Abb.2 sondern mehrere Prozessorkerne mit hoher Rechenleistung, sodass Kopierschutz, Bildund Tondecodierung und viele weitere Funk�onen in diesen High End ICs realisiert werden können. Aber zurück zu unserem Tharus 51. Für den ersten Flachbildfernseher von Grundig sollte nicht gelten „flacher Fernseher bedeutet flacher Ton“. Das �efe Expertenwissen in der Grundig Akus�kentwicklung ermöglichte eine für die damalige Zeit überragende Lösung der Tonwiedergabe. Abb.3 zeigt den mechanischen Au�au der Soundröhre mit den drei Lautspechern (zwei Mi�el/Hochton

Abb.6: Testergebnis des Grundig Tharus 51 in der Zeitschrift Video April 2003.

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Rundfunk & Museum 95 – September 2018

und ein Subwoofer). Der Subwoofer mit einem vor der Membran liegenden Magneten, ebenfalls ein Novum, ermöglichte die für die Soundröhre benö�gte kleine Bauhöhe. Das ak�ve Lautsprecherkonzept wurde durch Messungen im schallarmen Raum, in der Echokammer und im Abhörraum (akus�sche Eigenschaften wie ein durchschni�licher Wohnraum) sorgfäl�g abges�mmt. Die ermi�elten Werte für die elektronische Frequenzweiche sowie den Equalizer wurden dann in die Geräteso�ware implemen�ert, die dafür Sorge trug, dass diese Daten beim Einschalten des Gerätes an den digitalen Audioprozessor MSP übermi�elt wurden. Um die exzellente Tonwiedergabe auch in der Werbung griffig herausstellen zu können wurde die Bezeich-