Andreas Gareis
- Person
- Andreas Gareis
- Vorname
- Andreas
- Nachname
- Gareis
- Geschlecht
- männlich
- Geburtsdatum
- 26. August 1905
- Geburtsort
- Hesselbach/Kronach
- Todesdatum
- 1. Oktober 1972
- Todesort
- Fürth
- Beruf
- Bäckermeister
- Partei
- Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU)
- Bundesverdienstkreuz (1964, am Bande)
Andreas Gareis (geb. 26. August 1905 in Hesselbach bei Kronach; gest. 1. Oktober 1972 in Fürth) war Bäckermeister und wohnte mit seiner Frau Anna Gareis, geb. Eichner, in der Mathildenstraße 13.
Andreas Gareis legte am 14. Mai 1929 in Coburg die Meisterprüfung für das Bäckerhandwerk ab. Seit dem 15. April 1931 war er in Fürth selbständiger Bäcker und wurde am 20. April 1947 zum Obermeister der Innung gewählt. Er stand vor der schwierigen Aufgabe, den Bäckereien Heizmaterial und Mehl zu verschaffen, um die Brotversorgung sicherzustellen. Im selben Jahr rief Andreas Gareis zur Wiedergründung des Vereins Bäcker-Fachverein 1718 Eintracht Fürth auf. Im Jahr 1949 gründete er eine innungseigene Sterbe- und Unterstützungskasse und 1950 eine Buchführungs- und Steuerberatungsstelle.
Von 1952 bis 1961 war Andreas Gareis Bezirksobmann des Bäckerhandwerks für Mittelfranken und seit 1954 Beiratsmitglied der Kreishandwerkerschaft Fürth. Zwischen 1956 und 1962 war er als Fürther Stadtrat in vielen Ausschüssen vertreten und Aufsichtsrat der WBG Fürth. Auf Initiative der Handwerkskammer Mittelfranken erhielt Andreas Gareis am 6. Februar 1964 von OB Hans Bornkessel das Bundesverdienstkreuz am Bande.[1]
Auszeichnungen
- 1964: Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland
Siehe auch
Einzelnachweise
- ↑ Stadtratsprotokoll vom 6. Februar 1964, StR 1964 a