Poppenreuther Straße 168

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Version vom 5. Dezember 2019, 11:42 Uhr von Chrischmi (Diskussion | Beiträge) (Hofbesitzer bis zum Zweiten Markgrafenkriegalle Angaben nach Werner Sprung: "Poppenreuther Hofgeschichten", o. J. - handgeschrieben, Archiv Rudi Pfann und Archiv St. Peter und Paul zu "alte Hausnummer 19", S. 1 - 9)
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Büttnerei Ringel 1925.jpg
Büttnerei Ringel 1925
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Das Haus Poppenreuther Straße 168, die ehemalige Hausnummer 19, ist nach dem Abriss 1993 auf dem Anwesen der früheren Büttnerei (= Handwerk zur Holzfassherstellung) erstellt worden. Das Anwesen selbst ist seit etwa 1425 urkundlich zu belegen und war ein brauneckisch-eybisches Lehen. Da dies kleine Gut nur wenig Feldbesitz (2 ½ Morgen) und keine Wiese hatte, wurde es als Fünftelhof eingestuft (z.B. in den Quartierslisten) [1]. Häufig wurde es auch als Nebengut ("zu Handroß") von einem größeren Bauernhof mitbebaut.

Hofbesitzer bis zum Zweiten Markgrafenkrieg[2]

  • 1429 Cunz Ruppel gibt von dem Gut 60 Heller zu Walpurgis und 60 Heller zu Michaelis; dazu 1 lammbauch, 10 Käse, 3 Herbsthühner un d 3 Faßnachthennen [3]
  • 1430 - 1431 Fritz Puck von Wetzendorf zahlt gleichen Zins
  • 1431 - 1444 der Völkel von Wetzendorf zahlt gleichen Zins; in der Wehrliste der Nürnberger Bauernschaft von 1442 begegnet Ruppel als Hintersasse (=Untertan) des Ulrich Starck [4]
  • 1444 - 1447 Cuntz Hoffmann bebaut das Gut zu Handroß, da er einen großen Hof (Haus Nr. 14/15) besitzt. Beständner sind Heintz Kitzinger (1444/45); Ulrich Heer (1446/48); die Witwe des Cuntz Hoffmann (1448); Heintz Reck ist zinspflichtig von 1449 - 1475, danach bis 1487 Kuntz Hofmann (evtl. Sohn von Cuntz Hoffmann?) - das Gut wurde also von 1444 bis 1487 als Nebengut bearbeitet und mit bebaut.
  • 1487 Hanns und Ulrich Starck werden mit vier Seldengütlein [5] belehnt, eines davon hat Hans Reck [6]

Einzelnachweise

  1. Werner Sprung: "Poppenreuther Hofgeschichten", o. J., Seite 2
  2. Angaben nach Werner Sprung: "Poppenreuther Hofgeschichten", o. J. - handgeschrieben, Archiv Rudi Pfann und Archiv St. Peter und Paul zu "alte Hausnummer 19", S. 1 - 9
  3. Werner Sprung zitiert das Erste Starckisches Gültbuch, St.A.N. Rep. 59 Nr. 285 b
  4. Werner Sprung zitiert St.A.N. Amts- und Standbücher Nr. 114
  5. siehe Grimm'sches Wörterbuch zu Seldengut und Seldenhaus - online
  6. Werner Sprung zitiert St.A.Bg. Standbuch Nr. 10; allerdings mit kleineren Unstimmigkeiten entweder zum Datum oder der Schreibweise (Hanns = Heintz?) mit dem Vorherstehenden

Siehe auch

Bilder