Samuel Kronheimer

Samuel (Schmul) Kronheimer, שמואל קרונהיימר (geb. 23. Mai 1833 in Mönchsdeggingen, gest. 12. Januar 1884 in Fürth) war Schnittwarenhändler in Fürth.[1]

Am 18. Juli 1861 wurde er unter Nr. 552/487 in Fürth immatrikuliert. Seit 19. November 1861 war er mit Schöndel, geb. Oberndorfer verheiratet und erhielt zwei Tage danach Bürgerrecht in Fürth.[1] Das Ehepaar bekam zehn Kinder:

  • Jeanette Landmann (geb. 23. Dezember 1862)
  • Isidor (geb. 18. Februar 1864), Teilhaber an Gebrüder Kronheimer
  • Heinrich (geb. 26. November 1865)
  • Sigmund (geb. 7. Januar 1865 - Shoah-Opfer)
  • Moritz (geb. 3. Januar 1867), Teilhaber an Gebrüder Kronheimer
  • Nanny, verh. Bergenthal in Frankfurt/M. (geb. 11. Dezember 1868 - Shoah-Opfer)
  • Salomon 'Semi' (geb. 1. Januar 1871), Teilhaber an Gebrüder Kronheimer
  • Gustav (geb. 20. Januar 1872 - nach USA ausgewandert), Teilhaber an Gebrüder Kronheimer
  • Hermann (geb. 14. Februar 1874 - Shoah-Opfer)
  • Karl (geb. 8. August 1876)

Als Wohnadressen sind für Samuel Kronheimer die Königstraße 124 von 1862 bis 1865 und die Hallstraße 9 von 1865 bis 1883 bezeugt.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 biographische Angaben nach Jüdisch in Fürth zu Samuel Kronheimer

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