RADIO & TV ZUKUNFT derprivatenAnbieterfällig,oderder Bildschirmbleibtdunkel. Für Zuschauer und Nutzer bedeutet die Umstellung der terrestrischen Übertragung auf HD-Qualität auch die Anschaffung von neuen Empfangsgeräten (TV oder Receiver), denn DVB-T2 HD kann nicht mit den bisherigen DVB-T-Empfängern genutzt werden. Das Logo DVB-T2 HD kennzeichnet geeignete Geräte. EineÜbersichtvonDVB-T2-tüchtigen Modellen gibt es auf der Webseite der Deutschen TV-PlatÚorm (tvplatÚorm.de).WerdieprivatenProgrammevonRTLoderProsiebenin HDterrestrischempfangenmöchte, brauchtentwedereineSet-Top-Box, diedasPrivatfernsehenmitihrereingebauten Elektronik entschlüsseln undfreischaltenkann,odereineBox oder Fernseher, die/der über einen CI-Plus-Steckplatzverfügt.Hierlässt sich ein Freenet-Entschlüsselungsmodul einstecken, das die nötige Entschlüsselungs-Elektronik enthält. Der Rundfunk-Netzbetreiber Media Broadcast, eine Tochtergesellschaft des Telekommunikationsunternehmens Freenet, stellt das Modul bereit.
Weitere Informationen dazu unter: www.dvb-t2hd.de 3D-Sound und Audio-Objekte –
Profi-3D-Qualität für Jedermann: Sennheiser präsentiert das AMBEO® VR Mic. Foto: Sennheiser Neue Lösungen der Audio-Zukunft VormehralsvierJahrenbegannder Kino-Ton den Luftraum zu erobern: Dolby hatte den klassischen KinoSoundmitseinerMultikanal-Technik fürrechts,links,MitteundSurround um die Höhendimension erweitert. Als Dolby Atmos hielt die Technik EinzugindieKinosäle,heutegehört sie auch zu den Ausstattungsmerkmalen von Heimkino-Receivern in den Wohnzimmern. Inzwischen hat DolbyAtmosKonkurrenzbekommen –etwavonDTS:X,einemSystemdes
anderengroßenAnbietersvonKinoTonsystemen. WozubrauchtmandieHöhendimensionüberhaupt?Natürlichfürcineastische Effekte: Hubschrauber oder lärmende Vögel, die eine virtuelle Schleife über die Köpfe der Zuschauer hinweg fliegen, verleihen dem Kino-ErlebnisdieWürze. Sogar erste Kopfhörer können den 3D-Soundwiedergeben.Dazubrauchen sie allerdings geeignete elektronischeUnterstützung,dieden3DEindruckaufvirtuelleWeiseerzeugt. Das Fraunhofer Institut IIS in Erlangen,dasmaßgeblichanderEntwicklung des MP3-Verfahrens beteiligt war,führteseine3D-Lösungfürdie Kopfhörer-Wiedergabe auf der IFA vor. Aus Erlangen stammt auch eine neue Tonkodierung, die neben 3D-Sound auch noch weitere spannende Möglichkeiteneröffnet.AlsMPEG-Hwurde sie bereits in den Rang eines globalen Standards erhoben. In einen einzigen Ton-Datenstrom kann der MPEG-H-CodecmehrereAudio-Objekte verpacken, etwa unterschiedliche Sprachvarianten, zwischen denen man dann mit der Fernbedienunginteraktivwählenkann.Wenn der Fußballreporter seine Stimmbänder strapaziert, um gegen die SprechchörederFansanzukommen, erfährtermitTonspureninMPEG-H künftig technische Unterstützung: DerFernsehzuschauerkannmitder Fernbedienungregeln,wielautsich seine Stimme vom Rest-Getöse abhebt.Wermag,kannihmaberauch komplettdenTonabdrehenunddas Spielunkommentiertgenießen–nur mit dem Fan-Gesang in 3D. Auch Spielfilm-Dialoge lassen sich nach
Rundfunk & Museum 92 – Januar 2017
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