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EDITORIAL

Wir verabschieden uns von liebgewonnenen FV-Freunden

Liebe Leserinnen und Leser, Freunde des Rundfunkmuseums,

Freund Walter Popp, die sie gefunden hat.

dies ist eine Ausgabe der Rundfunk & Museum, die wir mit gemischten Gefühlen betrachten werden: Wir müssen uns gleich von zwei liebgewonnenen Mitgliedern verabschieden, die kürzlich verstorben sind: Walter Popp und Leo Gruner. Man kann es sich immer gar nicht vorstellen, unser Rundfunkmuseum ohne den allgegenwärtigen Walter, unsere Zeitung ohne die Beiträge von Leo. Und plötzlich ist es soweit. Ich denke, man sieht im Verlust immer noch intensiver, wie wertvoll ein Mensch uns gewesen ist. Wir werden die beiden nicht vergessen und ihr Andenken ehren.

Die andere Seite ist: wir haben wieder sehr wertvoll Beiträge in dieser Ausgabe. Die Mischung aus Technik (Entwicklung des digitalen Fernsehens) und Historie (Radio in der Weimarer Zeit) etwa finde ich sehr gelungen. Gisela Mauls Artikel über „Büromaschinen“ bietet gar einen Ausblick in die Zukunft und zeigt, wie die Zeitung sich selbst überwindet: vom Printartikel aus kann man in digitalen Welten sein Wissen erweitern und die Lektüre so fortsetzen. Wir freuen uns, über diese arbeitsaufwändigen und spannenden Arbeiten, die unser Leben bereichern. Sie sind übrigens alle herzlich eingeladen, Ihr Lieblingsthema zu präsentieren. Es muss nicht immer so viel Text sein, auch Geschichten

Ich danke unserer früheren Museumsleiterin Karin Falkenberg, für die schönen Worte über unseren

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Rundfunk & Museum 97 – September 2019

mit mehr Bildern sind uns willkommen. Und wenn Sie Scheu haben, so viel Schriftliches für eine Zeitung produzieren zu müssen, unterstützt Sie unser Redakteur Peter Budig bei der Schlussbearbeitung Ihrer Texte. Je mehr Mitglieder sich einbringen, umso lebhafter und bunter wird die R&M. Etliches in dieser Ausgabe spiegelt das rege Geschehen im Museum wieder: Mitglieder halten interessante Vorträge, die neue Sonderausstellung übers Radio basteln führt in Welten, die manch eines Mitglieds Hobby abbildet. Bitte kommen Sie regelmäßig vorbei, bringen Sie Freunde und Bekannte mit und sorgen Sie dafür, dass viel Gutes über uns geredet wird. Denn ein „Problem“ brennt uns natürlich auf den Nägeln: Wir brauchen dringend Nachwuchs, junge und ältere Leute, die technikbegeistert sind, die sich für die Historie des Entstandenen interessieren und selbst Hand anlegen wollen – und übrigens sehr gerne mehr Frauen. Ich wünsche noch einen schönen Restsommer. Bis bald im Museum! Herzlichst Robert Vogl