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* die Steigermannschaft aus 10, die Spritzenmannschaft aus 25 und die Ordnungsmannschaft aus sechs Männern bestehen.<ref>Zum Vollzug der im Amtsblatt veröffentlichten distriktpolizeilichen Feuerlöschverordnung vom 10. Oktober 1876</ref> | * die Steigermannschaft aus 10, die Spritzenmannschaft aus 25 und die Ordnungsmannschaft aus sechs Männern bestehen.<ref>Zum Vollzug der im Amtsblatt veröffentlichten distriktpolizeilichen Feuerlöschverordnung vom 10. Oktober 1876</ref> | ||
Als Führer der sog. Steigermannschaft wurde der Ökonom Leonhard Pächtner bestimmt, sowie Privatier Conrad Ermann als Führer der Spritzenmannschaft nebst dem Ökonom Melchior Stengel, der als Führer der Ordnungsmannschaft festgelegt wurde. Beurkundet wurde das vom Bürgermeister Johann Leonhard Bandstätter im Wirtshaus Zum goldenen Lamm, in der Ronhofer Hauptstraße 191 aus dem Jahr 1879. Nur kurze Zeit später, am [[30. November]] [[1879]] traf sich erneut der Gemeindeausschuss, um erneut die distriktpolizeiliche Feuerlöschordnung zu überarbeiten. Eine Alarmierung der Bevölkerung sollte durch ein Hornsignal (Lärmzeichen) erfolgen. Bei Bränden in den Orten wurden drei Töne, die kurz unterbrochen wurden abgegeben - bei Bränden in anderen Orten erfolgten stets nur zwei Töne in gleicher Weise. | Als Führer der sog. Steigermannschaft wurde der Ökonom Leonhard Pächtner bestimmt, sowie Privatier Conrad Ermann als Führer der Spritzenmannschaft nebst dem Ökonom Melchior Stengel, der als Führer der Ordnungsmannschaft festgelegt wurde. Beurkundet wurde das vom Bürgermeister Johann Leonhard Bandstätter im Wirtshaus Zum goldenen Lamm, in der [[Ronhofer Hauptstraße 191]] aus dem Jahr 1879. Nur kurze Zeit später, am [[30. November]] [[1879]] traf sich erneut der Gemeindeausschuss, um erneut die distriktpolizeiliche Feuerlöschordnung zu überarbeiten. Eine Alarmierung der Bevölkerung sollte durch ein Hornsignal (Lärmzeichen) erfolgen. Bei Bränden in den Orten wurden drei Töne, die kurz unterbrochen wurden abgegeben - bei Bränden in anderen Orten erfolgten stets nur zwei Töne in gleicher Weise. | ||
== Gründung der Freiwilligen Feuerwehr == | == Gründung der Freiwilligen Feuerwehr == | ||
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[[1976]] ging als das Krisenjahr der Freiwilligen Feuerwehr in die Chroniken ein. Der bisherige Kommandant Peter Brandstätter gab sein Amt ab, um der Jugend den Vortritt zu lassen. Allerdings fand sich kein Nachfolger, während gleichzeitig noch andere Probleme innerhalb der Feuerwehr offen zu Tage traten. In einer Mitte [[1976]] anberaumten Sitzung zur Klärung des Sachverhaltes erschienen nur vier Mitglieder, was zur weiteren Eskalation beitrug. Erst im März [[1977]] konnte durch die Wahl Karl Möhrleins die Krise abgewendet werden, so dass die Feuerwehr wieder in geordnete Bahnen gelenkt werden konnte. | [[1976]] ging als das Krisenjahr der Freiwilligen Feuerwehr in die Chroniken ein. Der bisherige Kommandant Peter Brandstätter gab sein Amt ab, um der Jugend den Vortritt zu lassen. Allerdings fand sich kein Nachfolger, während gleichzeitig noch andere Probleme innerhalb der Feuerwehr offen zu Tage traten. In einer Mitte [[1976]] anberaumten Sitzung zur Klärung des Sachverhaltes erschienen nur vier Mitglieder, was zur weiteren Eskalation beitrug. Erst im März [[1977]] konnte durch die Wahl Karl Möhrleins die Krise abgewendet werden, so dass die Feuerwehr wieder in geordnete Bahnen gelenkt werden konnte. | ||
Im Juli [[1980]] konnte die Feuerwehr in das neue Feuerwehrhaus einziehen, die Fahnenweihe hierzu fand am [[28. September]] [[1980]] bei einer entsprechenden Feierlichkeit statt. Nur sechs Jahre später feierte die Wehr sein 100-jähriges Bestehen im Sommer [[1986]]. Im neuen Jahrtausend war die Freiwillige Feuerwehr mehrfach an Großeinsätzen aktiv beteiligt. So war die Wehr im November 2001 bei einer Großübung im Bereich der U-Bahn mit dabei, 2004 beteiligte sich die Wehr an einer Großübung im [[Playmobil-Stadion|Playmobil Stadion]] - bei der der Einsturz der Gegengerade als Szenario geübt wurde. [[2007]] erhielt die Wehr schließlich ein neues Löschfahrzeug vom Hersteller Ziegler in Giengen/ Brenz. Am [[28. Dezember]] [[2009]] konnte schließlich ein neues Gerätehaus in Beschlag genommen werden, dass allerdings auf seine Fertigstellung bis [[2011]] noch warten musste. Das Feuerwehrhaus ist aktuell in der [[Ronhofer Hauptstraße 255]]. | Im Juli [[1980]] konnte die Feuerwehr in das neue Feuerwehrhaus einziehen, die Fahnenweihe hierzu fand am [[28. September]] [[1980]] bei einer entsprechenden Feierlichkeit statt. Nur sechs Jahre später feierte die Wehr sein 100-jähriges Bestehen im Sommer [[1986]]. Im neuen Jahrtausend war die Freiwillige Feuerwehr mehrfach an Großeinsätzen aktiv beteiligt. So war die Wehr im November 2001 bei einer Großübung im Bereich der U-Bahn mit dabei, 2004 beteiligte sich die Wehr an einer Großübung im [[Playmobil-Stadion|Playmobil Stadion]] - bei der der Einsturz der Gegengerade als Szenario geübt wurde. [[2007]] erhielt die Wehr schließlich ein neues Löschfahrzeug vom Hersteller Ziegler in Giengen/ Brenz. Am [[28. Dezember]] [[2009]] konnte schließlich ein neues Gerätehaus in Beschlag genommen werden, dass allerdings auf seine Fertigstellung bis [[2011]] noch warten musste. Das Feuerwehrhaus ist aktuell in der [[Ronhofer Hauptstraße 255]]. | ||
== Sonstiges == | |||
Im November 2025 wurden Werner Beier und Ernst Zwanzger für ihr 60-jähriges ehrenamtliches Engagement geehrt und Herbert Sperber für 70 Jahre.<ref>INFÜ Ausgabe 21/2025, Seite 9 Ehrenamtliches Engagement</ref> | |||
== Literatur == | == Literatur == | ||
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