Herboldshof: Unterschied zwischen den Versionen

Aus FürthWiki

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'''Herboldshof''' wurde am [[1. Juli]] 1972 zur Stadt Fürth eingemeindet. Der Name steht gleichzeitig auch für die Straße welche durch den Ort führt.
{{Stadtteil
|Bild=Herboldshof April 2020 1.jpg
|Eingemeindungsdatum=1972/07/01
|Ehemals=Nein
|PLZ=90765
|Stadtbezirk=Stadtbezirk Nord-Ost
|StatistischerBezirk=17
|StatistischerDistrikt=171
|Bevölkerung=200
|Haushalte=100
|Bemerkung=Stand 2021. Quelle: Stadt Nürnberg - Amt für Stadtforschung und Statistik: [[Statistisches Jahrbuch]] 2022
|zoom=13
}}
'''Herboldshof''' ist ein [[Fürth]]er [[Ortsteil]] und wurde am [[1. Juli]] [[1972]] zur Stadt Fürth [[Eingemeindungen|eingemeindet]]. Der Name leitet sich ab Ort von ''Hof des Herboldt''. 1808 wurde auch der Begriff "Herblizhof" im Urkataster erwähnt. Der Name steht gleichzeitig auch für die Straße [[Herboldshof]] welche durch den Ort führt.


==Lokalpresse==
==Geschichte==
Im Norden von Herboldshof befinden sich vorgeschichtliche und ausgewiesene Bodendenkmäler aus der Urnenfelder-, Frühbronze- und der späteren Latènezeit. Die Ortschaft Herboldshof wurde vermutlich schon im 9. oder 10. Jahrhundert gegründet. Die erste urkundliche Erwähnung findet sich allerdings erst aus dem Jahr [[1504]]. Wie [[Steinach]] unterstand auch Herboldshof der Reichsstadt [[Nürnberg]]. Allerdings waren die Herboldshöfer lange Jahre nach [[St. Michael]] und nicht wie die Steinacher nach [[St. Peter und Paul|Poppenreuth]] eingepfarrt. [[1808]] kam Herboldshof, wie auch Steinach, mit der bayerischen Gebietsreform politisch zu Boxdorf. Im bayerischen Urkataster sind für [[1808]] sieben Höfe aufgeführt. [[1839]] bestanden neun Höfe mit 53 Einwohnern. Der [[1846]] mit der nahen Schleuse Nr. 82 fertiggestellte [[Ludwigskanal]] (heute [[Frankenschnellweg]]), welcher direkt an Herboldshof vorbeilief, brachte der Gemeinde einen wirtschaftlichen Aufschwung. Bei der Eingemeindung zum [[1. Juli]] [[1972]] nach Fürth brachten die beiden Ortsteile einen Flächenzuwachs von ca. 180 Hektar.


* Johannes Alles: ''Als die Kleeblattstadt sich Richtung Norden fraß''. In: [[Fürther Nachrichten]] vom 10. Juli 2012 - [http://www.nordbayern.de/region/fuerth/als-die-kleeblattstadt-sich-richtung-norden-frass-1.2195953 FN]
Seit nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] in Deutschland das [[wikipedia:Tabakrauchen|Rauchen]] aufkam, betrieben die Bauern hier den [[Tabak-Anbau]]. Die Höfe des Ortes entsprachen der typisch [[Knoblauchsland|Knoblauchsländer]] Bauweise. Davon ist heute nur noch wenig erkennbar.


[[Kategorie:Herboldshof|*]]
==Lohbauersche Land-Chronik==
[[Kategorie:Plätze,Straßen,Anlagen]]
:''Vor hundert Jahren (also etwa 1790) gehörten die beiden Weiler Herboldshof und [[Steinach]] zur Pfarrei Fürth; nach dem Tod des Pfarrers [[Johann Christoph Fronmüller|Fronmüller]] im Jahr [[1814]] wurden dieselben nach Großgründlach eingepfarrt.''<ref>[[Land-Chronik (Buch)|Land-Chronik]], Fürth 1892, S. 359</ref> Nach anderen Quellen geschah dies allerdings erst im Jahr 1867.<ref>{{BuchQuelle|Durch Fürth geführt - Band 2 (Buch)|Seite=96}}</ref>
 
==Literatur==
* {{BuchQuelle|Denkmäler in Bayern - Stadt Fürth (Buch)|Thema=Herboldshof|Seite=458-459}}
 
==Lokalberichterstattung==
* Johannes Alles: ''Als die Kleeblattstadt sich Richtung Norden fraß''. In: [[Fürther Nachrichten]] vom 10. Juli 2012 - [http://www.nordbayern.de/region/fuerth/als-die-kleeblattstadt-sich-richtung-norden-frass-1.2195953 online]
 
== Siehe auch ==
* [[Steinach]]
* [[Freiwillige Feuerwehr Steinach - Herboldshof]]
* [[Eingemeindungen|Eingemeindungen nach Fürth]]
 
==Weblinks==
* FFW Steinach-Herboldshof - [https://www.ffw-steinach-herboldshof.de/ Homepage]
 
==Einzelnachweise==
<references />
 
== Videoprojekt [[fuerther-strassen.de|Fürther Straßen]] 2018 ==
[[Datei:Herboldshof.mp4|thumb|none|frame|Herboldshof, Aufnahmedatum 3. August 2018|thumbtime=0:00:04|400px]]
 
==Bilder==
{{Bilder dieses Ortes}}
82.367

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