Louis Benda: Unterschied zwischen den Versionen

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|Nachname=Benda
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|Geschlecht=männlich
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|Abweichende Namensform=Ludwig
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|Geburtsdatum=1876/01/30
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|Geburtsort=Fürth
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{{Familie
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|Person=Alice Lenné
|Person=Alice Benda-Lenné
|Verwandtschaftsgrad=Ehefrau
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|Person=Dina Benda, geb. Büchenbacher
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|Verwandtschaftsgrad=Mutter
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|Person=Irene Benda
|Verwandtschaftsgrad=Tochter
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|Verwandtschaftsgrad=Tochter
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Prof. Dr. phil. u. Dr. med. h. c. '''Louis Benda''' (geb. [[30. Januar]] [[1873]] in [[Fürth]]; gest. [[22. Juli]] [[1945]] in Zürich) war stellvertretender Vorsitzender der [[wikipedia:I.G. Farben|I.G. Farben]] und Leiter der pharmazeutischen Abteilung der Firma [[wikipedia:Cassella Farbwerke Mainkur|Leopold Cassella & Co.]] Benda war mit der Konzertsängerin [[Alice Benda-Lenné]] verheiratet. Das Paar hatte zwei gemeinsame Tochter.
Prof. Dr. phil. u. Dr. med. h. c. '''Louis Benda''' (geb. [[30. Januar]] [[1873]] in [[Fürth]]; gest. [[22. Juli]] [[1945]] in Zürich) war stellvertretender Vorsitzender der [[wikipedia:I.G. Farben|I.G. Farben]] und Leiter der pharmazeutischen Abteilung der Firma [[wikipedia:Cassella Farbwerke Mainkur|Leopold Cassella & Co.]] Benda war mit der Konzertsängerin [[Alice Benda-Lenné]] verheiratet. Das Paar hatte zwei gemeinsame Tochter.
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== Verfolgung während der Zeit des NS-Regime ==
== Verfolgung während der Zeit des NS-Regime ==
Nach dem Zusammenschluß der I. G. Farbenindustrie wirkte Benda als Abteilungsleiter der chemisch-pharmazeutischen Abteilung und als Direktor in Höchst a. M. Benda wurde Ende [[1932]] durch den neuen Werksleiter und Anhänger des Nationalsozialismus Ludwig Hermann zwangsweise in Pension geschickt. Dabei wurede Ihm seine Lehrerlaubnis entzogen. Im April [[1939]] gelang Benda die Emigration von Frankfurt a.M. nach Zürich in die Schweiz, wobei er ein Großteil seines Vermögens durch die Flucht vor dem Nationalsozialismus verlor.<ref>Lindner, Stephan H.: Höchst, ein I.G. Farben Werk im Dritten Reich, München, 2005, Kapitel "Keine Volksgenossen: Jüdische und als Juden geltende Mitarbeiter", zu Benda insbes. S. 163 ff.</ref> Seinen 70. Geburtstag feierte Benda in Zürich, wo er seit einiger Zeit bereits lebte.<ref>Neue Züricher Zeitung, 29. Januar 1943, Nr. 165</ref>
Nach dem Zusammenschluß der I. G. Farbenindustrie wirkte Benda als Abteilungsleiter der chemisch-pharmazeutischen Abteilung und als Direktor in Höchst a. M. Benda wurde Ende [[1932]] durch den neuen Werksleiter und Anhänger des Nationalsozialismus Ludwig Hermann zwangsweise in Pension geschickt. Dabei wurde ihm seine Lehrerlaubnis entzogen. Im April [[1939]] gelang Benda die Emigration von Frankfurt a.M. nach Zürich in die Schweiz, wobei er ein Großteil seines Vermögens durch die Flucht vor dem Nationalsozialismus verlor.<ref>Lindner, Stephan H.: Höchst, ein I.G. Farben Werk im Dritten Reich, München, 2005, Kapitel "Keine Volksgenossen: Jüdische und als Juden geltende Mitarbeiter", zu Benda insbes. S. 163 ff.</ref> Seinen 70. Geburtstag feierte Benda in Zürich, wo er seit einiger Zeit bereits lebte.<ref>Neue Züricher Zeitung, 29. Januar 1943, Nr. 165</ref>


== Auszeichnungen ==
== Auszeichnungen ==
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==Siehe auch==
==Siehe auch==
* [[Alice Benda-Lenné]]
* [[Georg Benda]]
* [[Georg Benda]]


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