Luise Leikam: Unterschied zwischen den Versionen

Aus FürthWiki

491 Bytes hinzugefügt ,  21. November 2025
Auszeichnung
K (Textersetzung - „im Internet]“ durch „online]“)
(Auszeichnung)
 
(5 dazwischenliegende Versionen von 4 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 10: Zeile 10:
{{Auszeichnung
{{Auszeichnung
|Auszeichnung=Bundesverdienstkreuz
|Auszeichnung=Bundesverdienstkreuz
|Verleihung am=1982
|VerleihungAm=1982
}}
}}
{{Auszeichnung
{{Auszeichnung
|Auszeichnung=Goldenes Kleeblatt
|Auszeichnung=Goldenes Kleeblatt
|Verleihung am=1993/06/04
|VerleihungAm=1993/06/04
}}
{{Auszeichnung
|Auszeichnung=Goldenes Buch
|VerleihungAm=1993/06/04
|AuszeichnungBemerkung=Verleihung Goldenes Kleeblatt
}}
}}
{{Auszeichnung
{{Auszeichnung
|Auszeichnung=Preis für vorbildliche Mitmenschlichkeit
|Auszeichnung=Preis für vorbildliche Mitmenschlichkeit
|Verleihung am=2008
|VerleihungAm=1996/09/20
}}
}}
'''Luise Leikam''' (geb. [[2. März]] [[1923]], gest. [[15. August]] [[2008]]) war [[Kirchenmusikdirektor]]in und [[Kantor]]in der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Fürth [[Kirche St.Paul|St. Paul]].  
'''Luise Leikam''' (geb. [[2. März]] [[1923]], gest. [[15. August]] [[2008]]) war [[Kirchenmusikdirektor]]in und [[Kantor]]in der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Fürth [[Kirche St.Paul|St. Paul]].  
Zeile 30: Zeile 35:
1982 erhielt sie den Titel "Kirchenmusikdirektorin", ganz nach ihrer musikalischen Mentorin [[Frieda Fronmüller]]. Bis ins hohe Alter leitete Leikam noch ihre Musikgruppen, u. a. leitete sie ein Ensemble für Flöte und Klavier noch bis [[2005]], also im Alter von 82 Jahren.
1982 erhielt sie den Titel "Kirchenmusikdirektorin", ganz nach ihrer musikalischen Mentorin [[Frieda Fronmüller]]. Bis ins hohe Alter leitete Leikam noch ihre Musikgruppen, u. a. leitete sie ein Ensemble für Flöte und Klavier noch bis [[2005]], also im Alter von 82 Jahren.


Luise Leikam starb am [[15. August]] [[2008]] und wurde am Fürther Hauptfriedhof am 20. August im Grab des [[Kinderheim St. Michael#Grab des Waisenhauspersonals am Fürther Hauptfriedhof|Waisenhaus]]personals bestattet. In dem Haus in der Benno-Mayer-Straße, in dem Luise Leikam ihre letzten Jahre verbrachte, wurde [[2012]] die Schule der evangelischen Schulstiftung gegründet.  
Die letzten Jahre ihres Lebens widmete sie gezielt der Unterstützung von jeweils einer Aussiedlerfamilie für 6 - 12 Monate. Dabei förderte sie vor allem die musikalischen Talente derer Kinder, um ihnen Sicherheit beim Auftritt in der Gesellschaft zu vermitteln, erteilte ihnen Deutschunterricht und übernahm für sie Anträge bei Behörden und begleitete sie bei Ämtergängen.
 
Luise Leikam starb am [[15. August]] [[2008]] und wurde am Fürther Hauptfriedhof am 20. August im Grab des [[Kinderheim St. Michael#Grab des Waisenhauspersonals am Fürther Hauptfriedhof|Waisenhaus]]personals bestattet. In dem Haus in der Benno-Mayer-Straße, in dem Luise Leikam ihre letzten Jahre verbrachte, wurde [[2012]] die Schule der evangelischen Schulstiftung gegründet.


== Auszeichnungen und Ehrungen ==
== Auszeichnungen und Ehrungen ==
Zeile 40: Zeile 47:


== Lokalberichterstattung ==
== Lokalberichterstattung ==
* mab: ''Trauer um Leikam - Langjährige Pauls-Kantorin mit 86 Jahren gestorben''. In: [[Fürther Nachrichten]] vom 20. August 2008 - [http://www.nordbayern.de/region/fuerth/trauer-um-leikam-1.852763 online abrufbar]
* mab: ''Trauer um Leikam - Langjährige Pauls-Kantorin mit 86 Jahren gestorben''. In: [[Fürther Nachrichten]] vom 20. August 2008 - [http://www.nordbayern.de/region/fuerth/trauer-um-leikam-1.852763 online]
* Günter Greb: ''Hohe Schule der Menschlichkeit''. In: Fürther Nachrichten vom 5. März 2013 - [http://www.nordbayern.de/region/fuerth/hohe-schule-der-menschlichkeit-1.2730740 online abrufbar]
* Günter Greb: ''Hohe Schule der Menschlichkeit''. In: Fürther Nachrichten vom 5. März 2013 - [http://www.nordbayern.de/region/fuerth/hohe-schule-der-menschlichkeit-1.2730740 online]
* Timo Lechner: ''Vom Waisenkind zur Mutmacherin''. In: Fürther Nachrichten vom 1. März 2023 (Druckausgabe)<ref>Allerdings wird hier fälschlich behauptet, Luise Leikam sei im [[Nathanstift]] als Waise aufgewachsen. Dort ist sie natürlich nur geboren worden. Aufgewachsen ist sie anfänglich in der [[Krautheimer Krippe]] und im [[Kinderheim St. Michael]], wo sie dann auch als Erzieherin wirkte und zuletzt im "Grab des Waisenhauspersonals" ihre [[Kinderheim St. Michael#Grab des Waisenhauspersonals am Fürther Hauptfriedhof|letzte Ruhestätte]] fand.</ref>
* Timo Lechner: ''Vom Waisenkind zur Mutmacherin''. In: Fürther Nachrichten vom 1. März 2023 (Druckausgabe)<ref>Allerdings wird hier fälschlich behauptet, Luise Leikam sei im [[Nathanstift]] als Waise aufgewachsen. Dort ist sie natürlich nur geboren worden. Aufgewachsen ist sie anfänglich in der [[Krautheimer Krippe]] und im [[Kinderheim St. Michael]], wo sie dann auch als Erzieherin wirkte und zuletzt im "Grab des Waisenhauspersonals" ihre [[Kinderheim St. Michael#Grab des Waisenhauspersonals am Fürther Hauptfriedhof|letzte Ruhestätte]] fand.</ref>
* ''Sie erkannte Talente und förderte Begabungen'' in Monatsgruß, März 2023, Artikel anlässlich des 100. Geburtstages
* ''Sie erkannte Talente und förderte Begabungen'' in Monatsgruß, März 2023, Artikel anlässlich des 100. Geburtstages
5.769

Bearbeitungen