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Nahe an [[Rednitz]] und [[Pegnitz]] gelegen, kam es in Fürth seit Bestehen zu etlichen, teils dramatischen '''Hochwasserkatastrophen'''. | Nahe an [[Rednitz]] und [[Pegnitz]] gelegen, kam es in Fürth seit Bestehen zu etlichen, teils dramatischen '''Hochwasserkatastrophen'''. | ||
Im Gegensatz zu den Ereignissen früherer Jahrhunderte laufen die noch heute alljährlichen Überschwemmungen im Zuge der Schneeschmelze sehr geregelt ab. | Im Gegensatz zu den Ereignissen früherer Jahrhunderte laufen die noch heute alljährlichen Überschwemmungen im Zuge der Schneeschmelze sehr geregelt ab. | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
[[Datei:Hochwasser 1909 Schützenstraße.jpg|miniatur|rechts|Hochwasser in der Schützenstraße, 1909]] | [[Datei:Hochwasser 1909 Schützenstraße.jpg|miniatur|rechts|Hochwasser in der Schützenstraße, 1909]] | ||
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* Die bekannteste Hochwasserkatastrophe der letzten Jahrhunderte in Fürth (und auch in Nürnberg) war das "Jahrhunderthochwasser" am [[4. Februar|4.]]/[[5. Februar]] '''[[1909]]''': Bei einem Pegelstand von 285,69 m über NN verwandelte sich der [[Schießanger]] in einen See, auch die [[Heiligenstraße|Heiligen-]], [[Schützenstraße|Schützen-]] und [[Pegnitzstraße]] standen unter Wasser. Die letzte große Flut wurde [[1947]] mit einem Rednitz-Pegelstand von 285,79 m über NN gemessen (Beobachtungen am amtlichen Pegel Neumühle liegen hierzu nicht vor). Ursache des Hochwassers 1909 war starker Regen auf noch zugefrorenem Boden. | * Die bekannteste Hochwasserkatastrophe der letzten Jahrhunderte in Fürth (und auch in Nürnberg) war das "Jahrhunderthochwasser" am [[4. Februar|4.]]/[[5. Februar]] '''[[1909]]''': Bei einem Pegelstand von 285,69 m über NN verwandelte sich der [[Schießanger]] in einen See, auch die [[Heiligenstraße|Heiligen-]], [[Schützenstraße|Schützen-]] und [[Pegnitzstraße]] standen unter Wasser. Die letzte große Flut wurde [[1947]] mit einem Rednitz-Pegelstand von 285,79 m über NN gemessen (Beobachtungen am amtlichen Pegel Neumühle liegen hierzu nicht vor). Ursache des Hochwassers 1909 war starker Regen auf noch zugefrorenem Boden. | ||
* 19. Februar [[1911]] ''Hochwasser und Unwetter, ein Toter und am 27. Februar [[1911]] Wiederum Hochwasser'' <ref>[[Paul Rieß]]-Chronik 1911 (Überarbeitung Alexander Mayer)</ref> | |||
* Eindrucksvoll muss auch das Hochwasser vom Januar [[1914]] gewesen sein. Denn der Stadtchronist Rieß berichtete, dass das Hochwasser der Rednitz gefror und von Dambach bis Vach eine einzige große Eisfläche bildete. | * Eindrucksvoll muss auch das Hochwasser vom Januar [[1914]] gewesen sein. Denn der Stadtchronist Rieß berichtete, dass das Hochwasser der Rednitz gefror und von Dambach bis Vach eine einzige große Eisfläche bildete. | ||
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