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Weber besuchte von 1850 bis 1857 die Werktagsschule und schloss sie mit sehr guten Zensuren ab. Am 19. April 1857 wurde er in der Pfarrkirche St. Walburg konfirmiert.<ref>Kirchenbücher Großhabersdorf, Konfirmanden 1827–1868, Konfirmation 1857</ref>
Weber besuchte von 1850 bis 1857 die Werktagsschule und schloss sie mit sehr guten Zensuren ab. Am 19. April 1857 wurde er in der Pfarrkirche St. Walburg konfirmiert.<ref>Kirchenbücher Großhabersdorf, Konfirmanden 1827–1868, Konfirmation 1857</ref>


Er erlernte das Maurerhandwerk. Bald kam er in die Fürther Gegend; hier lernte er seine Braut, die Weiherhofer Tagelöhnertochter Apollonia Marx (geb. 4. Juni 1844 in [[wikipedia: Weiherhof (Zirndorf)|Weiherhof]]), kennen. Mit ihr hatte er einen unehelichen Sohn: Friedrich Marx (geb. 24. Januar 1867 in [[wikipedia:Altenberg (Oberasbach)|Altenberg]]), die Vaterschaft erkannte Weber laut Attest des kgl. Landgerichts Fürth vom 6. April 1867 an.
Er erlernte das Maurerhandwerk. Bald kam er in die Fürther Gegend, seit Juni 1863 war er beim Maurermeister [[Paulus Müller]] in Arbeit und erhielt einen wöchentlichen Verdienst von 8 bis 11 Gulden.<ref name="W-233">„Acten des Magistrats der Kgl. Bayr. Stadt Fürth betreffend Schutzaufnahms-Gesuch des Maurergesellen Georg Weber v. Grosshabersdorf. 1868.“; StadtAFÜ Sign.-Nr. Fach 18 a/W 233</ref> Hier lernte er auch seine Braut, die Weiherhofer Tagelöhnertochter Apollonia Marx (geb. 4. Juni 1844 in [[wikipedia: Weiherhof (Zirndorf)|Weiherhof]]), kennen. Mit ihr hatte er einen unehelichen Sohn: Friedrich Marx (geb. 24. Januar 1867 in [[wikipedia:Altenberg (Oberasbach)|Altenberg]]), die Vaterschaft erkannte Weber laut Attest des kgl. Landgerichts Fürth vom 6. April 1867 an.


1868 stellte Weber beim Fürther Magistrat ein Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesuch, welches ihm im August 1868 bewilligt wurde.<ref>Fürther Tagblatt vom 7. August 1868</ref> Die Eheschließung des jungen Fürther Insassen Georg Weber mit Apollonia Marx fand am 14. September 1868 in Großhabersdorf statt<ref>Kirchenbücher Großhabersdorf, Trauungen 1834–1879, S. 118</ref>, womit der Sohn legitimiert wurde.
Am 14. Juli 1868 stellte Weber beim Fürther Magistrat ein Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesuch, welches ihm mit Magistratsbeschluss vom 6. August 1868 bewilligt wurde.<ref name="W-233"/><ref>Fürther Tagblatt vom 7. August 1868</ref> Die Eheschließung des jungen Fürther Insassen Georg Weber mit Apollonia Marx fand am 14. September 1868 in Großhabersdorf statt<ref>Kirchenbücher Großhabersdorf, Trauungen 1834–1879, S. 118</ref>, womit der Sohn legitimiert wurde.


Georg Weber verstarb bereits im Alter von 34 Jahren. Er hinterließ neben seiner Witwe den 11-jährigen Sohn Friedrich Weber.
Georg Weber verstarb bereits im Alter von 34 Jahren. Er hinterließ neben seiner Witwe den 11-jährigen Sohn Friedrich Weber.
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