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* 1792 wird das Wirtshaus „Zum Roten Roß“ Schauplatz der [[Die Mesnerverhaftung in Poppenreuth anlässlich des Todes von Kaiser Leopold II.|Mesnerverhaftung]] in Poppenreuth wegen des Trauergeläuts für Kaiser Leopold II. | * 1792 wird das Wirtshaus „Zum Roten Roß“ Schauplatz der [[Die Mesnerverhaftung in Poppenreuth anlässlich des Todes von Kaiser Leopold II.|Mesnerverhaftung]] in Poppenreuth wegen des Trauergeläuts für Kaiser Leopold II. | ||
* 1801: Johann Nützelberger hat 1782 den Hof und die Schankstätte durch Heirat einer Lederertochter erworben. Das Wirtshaus wird in der Grundakte hinten als eingädig, vorne aber zweigädig beschrieben. Es hat nun 6 ¾ Morgen Feld, aber keine Wiese. Im Jahr 1802 will Nützelberger das Wirtshaus hinten bis an die Kirchhofmauer vergrößern, stösst aber auf Widerstand des Pfarrers, sodass aus dem Vorhaben nichts wird. <ref> 1824: J. Nizelberger in: "Allgemeines Intelligenz-Blatt der Stadt Nürnberg", 1824, S. 992</ref> | * 1801: Johann Nützelberger hat 1782 den Hof und die Schankstätte durch Heirat einer Lederertochter erworben. Das Wirtshaus wird in der Grundakte hinten als eingädig, vorne aber zweigädig beschrieben. Es hat nun 6 ¾ Morgen Feld, aber keine Wiese. Im Jahr 1802 will Nützelberger das Wirtshaus hinten bis an die Kirchhofmauer vergrößern, stösst aber auf Widerstand des Pfarrers, sodass aus dem Vorhaben nichts wird. <ref> 1824: J. Nizelberger in: "Allgemeines Intelligenz-Blatt der Stadt Nürnberg", 1824, S. 992</ref> | ||
* 1829: [[Peter Nitzelberger|Peter Nützelberger]] (auch: Nitzelberger) betreibt als Erbe das Wirtshaus „Zum Roten Roß“ bis | * 1829: [[Peter Nitzelberger|Peter Nützelberger]] (auch: Nitzelberger) betreibt als Erbe das Wirtshaus „Zum Roten Roß“ bis 1857<ref>Peter Nitzelberger in: "Fürther Tagblatt", 1838, S. 556; "Fürther Tagblatt", 25. März 1842, S. 308 und "Fürther Tagblatt" vom 09.09.1843, 16.08.1844, 24.01.1845, 10.09.1847, 6.09.1851 und 19.12.1857</ref>. | ||
* 1919: Jean und Elise Zwingel. | * 1919: Jean und Elise Zwingel. | ||
* 1935 - 1950: Elisabeth Behringer, Witwe (die Schankkonzession ruht). Der Wirtschaftsbetrieb wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] eingestellt. Das Rote Roß hatte im ersten Stock einen Tanzsaal. Dieser wurde während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in etliche kleine Räume aufgeteilt und mit Stockbetten versehen. Hier wurden junge Frauen aus dem Elsass untergebracht, die in der [[Dynamit-Nobel]] arbeiteten <ref>vermutlich aus dem "Arbeitsdienst" - Auskunft durch Ludwig Keusch am 20. August 2019.</ref>. Im Erdgeschoß war ein Burschenschaftstreff <ref>angeblich handelte es sich um eine schlagende Verbindung, die sich hier [[Wikipedia:Mensur (Studentenverbindung)|mensurierten]] - Auskunft durch Ludwig Keusch am 20. August 2019.</ref> von Studenten aus Erlangen, die durch den Sohn Hans Behringer - einem Theologiestudenten - nach Poppenreuth kamen. | * 1935 - 1950: Elisabeth Behringer, Witwe (die Schankkonzession ruht). Der Wirtschaftsbetrieb wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] eingestellt. Das Rote Roß hatte im ersten Stock einen Tanzsaal. Dieser wurde während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in etliche kleine Räume aufgeteilt und mit Stockbetten versehen. Hier wurden junge Frauen aus dem Elsass untergebracht, die in der [[Dynamit-Nobel]] arbeiteten <ref>vermutlich aus dem "Arbeitsdienst" - Auskunft durch Ludwig Keusch am 20. August 2019.</ref>. Im Erdgeschoß war ein Burschenschaftstreff <ref>angeblich handelte es sich um eine schlagende Verbindung, die sich hier [[Wikipedia:Mensur (Studentenverbindung)|mensurierten]] - Auskunft durch Ludwig Keusch am 20. August 2019.</ref> von Studenten aus Erlangen, die durch den Sohn Hans Behringer - einem Theologiestudenten - nach Poppenreuth kamen. | ||