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{{Brücke | {{Brücke | ||
|Bild=Fürth 1914.jpg | |Bild=Fürth 1914.jpg | ||
|Baujahr= | |Baujahr=1903 | ||
|Straße=Bahnhofplatz; Karolinenstraße | |Straße=Bahnhofplatz; Karolinenstraße | ||
|Bauherr=Stadt Fürth | |||
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|DenkmalstatusBesteht=Nein | |||
|Ehemals=Ja | |||
|Abbruchjahr=1922 | |Abbruchjahr=1922 | ||
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Der '''Bahnhofsteg''' verband den Bahnhofplatz mit der [[Karolinenstraße]]. | Der '''Bahnhofsteg''' verband den Bahnhofplatz mit der [[Karolinenstraße]]. Er wurde 1903 eröffnet und bestand bis 1922. | ||
__NOTOC__ | |||
Im Jahr [[1900]] stellte die Stadt Fürth 45.000 Mark zur Verfügung, zur Errichtung eines Übergangs über den [[Hauptbahnhof|Fürther Hauptbahnhof]]. Damit sollte der Umweg über die Unterführung in der [[Schwabacher Straße]] entfallen. Es sollte allerdings noch etwas dauern, bis der Bau realisiert wurde. Eröffnet wurde der Bahnhofsteg am [[12. Januar]] [[1903]]. Ganz ohne Probleme ging der Bau jedoch nicht | == Bau und Eröffnung == | ||
Im Jahr [[1900]] stellte die Stadt Fürth 45.000 Mark zur Verfügung, zur Errichtung eines Übergangs über den [[Hauptbahnhof|Fürther Hauptbahnhof]]. Damit sollte der Umweg über die Unterführung in der [[Schwabacher Straße]] entfallen. Es sollte allerdings noch etwas dauern, bis der Bau realisiert wurde. Eröffnet wurde der Bahnhofsteg am [[12. Januar]] [[1903]]. Ganz ohne Probleme ging der Bau jedoch nicht vonstatten, denn am [[12. November]] [[1902]] stürzte ein Gerüst ein und verletzte drei Arbeiter. | |||
Für den eisernen Steg galten einige Einschränkungen, denn das Mitführen von Kinderwagen war zunächst verboten und wurde erst ab dem [[15. Juli]] [[1909]] gestattet, jedoch durften die Wagen nicht länger an einer Stelle stehen gelassen werden. | |||
Langwierige Diskussionen folgten, ob der Steg wieder aufgebaut werden sollte, schließlich entschied man sich gegen den Wiederaufbau und für den Bau einer Unterführung an selber Stelle. Deren Eingang befindet sich auch heute noch zwischen dem Bahnhofsgebäude und dem [[Bahnhofscenter]]. | == Einsturz und Abbau == | ||
Das Ende des Stegs wurde [[1922]] durch die Kollision mit einem Kranwagen herbeigeführt. Dessen Ausleger war nicht ordnungsgemäß gesichert und rammte den Steg in Höhe der Gleise 5 und 6. Dadurch stürzte etwa die Hälfte des Stegs auf den Bahnkörper. Langwierige Diskussionen folgten, ob der Steg wieder aufgebaut werden sollte, schließlich entschied man sich gegen den Wiederaufbau und für den Bau einer Unterführung an selber Stelle. Deren Eingang befindet sich auch heute noch zwischen dem Bahnhofsgebäude und dem [[Bahnhofscenter]]. | |||
==Siehe auch== | ==Siehe auch== | ||