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Die Wolfsgrubermühle ist aus dem ältesten Fürther Mühlenkomplex hervorgegangen, der [[obere Mühle|oberen]] und unteren Pegnitzmühle, die sich um einen Platz herumgruppierten. Bei der Flussregulierung [[1963]] wurden alte Eichpfähle im Wasser gefunden. Fachleute untersuchten die Nägel und kamen zu dem Ergebnis, dass diese ca. 800 - 1 000 Jahre alt sein müssten.<ref>hei: Mühle klappert ins Ungewisse. In: Fürther Nachrichten vom 22./23. November 1989, S. 77</ref> Auch wurde die Wasserkraft hier seit alters her genutzt, die Wurzeln sollen bis ins 14. Jahrhundert belegt sein, da bereits 1314 ein Müller in Fürth erwähnt wird. | Die Wolfsgrubermühle ist aus dem ältesten Fürther Mühlenkomplex hervorgegangen, der [[obere Mühle|oberen]] und unteren Pegnitzmühle, die sich um einen Platz herumgruppierten. Bei der Flussregulierung [[1963]] wurden alte Eichpfähle im Wasser gefunden. Fachleute untersuchten die Nägel und kamen zu dem Ergebnis, dass diese ca. 800 - 1 000 Jahre alt sein müssten.<ref>hei: Mühle klappert ins Ungewisse. In: Fürther Nachrichten vom 22./23. November 1989, S. 77</ref> Auch wurde die Wasserkraft hier seit alters her genutzt, die Wurzeln sollen bis ins 14. Jahrhundert belegt sein, da bereits 1314 ein Müller in Fürth erwähnt wird. Im Jahre [[1394]] wird im Pfinzing-Atlas die ''Papier- und Schleifmühle'' als ''Mühlenwerk in Fürth'' genannt.<ref>[[Chronik der Stadt Fürth (Buch)|Fronmüller-Chronik]], 1871, S. 21</ref> Sie befand sich bei der Mühle an der Pegnitz, der späteren Wolfsgrubermühle, und nutzte die Wasserkraft aus. | ||
Im Frühjahr [[1621]] errichtete [[Conrad Stutz]] eine Prägeanstalt und eine Münzmeisterwohnung in der unteren Mühle an der Pegnitz, die mit der Oberen Mühle im Areal der Wolfsgrubermühle einen gemeinsamen Hof bildete.<ref>Gerhard Schön: ''Münz- und Geldgeschichte der Fürstentümer Ansbach und Bayreuth im 17. und 18. Jahrhundert'', München 2008, S. 141 [https://edoc.ub.uni-muenchen.de/8769/1/Schoen_Gerhard.pdf - online]</ref> Im rechten Nebengebäude der Mühle hatte er seine Werkstatt. | Im Frühjahr [[1621]] errichtete [[Conrad Stutz]] eine Prägeanstalt und eine Münzmeisterwohnung in der unteren Mühle an der Pegnitz, die mit der Oberen Mühle im Areal der Wolfsgrubermühle einen gemeinsamen Hof bildete.<ref>Gerhard Schön: ''Münz- und Geldgeschichte der Fürstentümer Ansbach und Bayreuth im 17. und 18. Jahrhundert'', München 2008, S. 141 [https://edoc.ub.uni-muenchen.de/8769/1/Schoen_Gerhard.pdf - online]</ref> Im rechten Nebengebäude der Mühle hatte er seine Werkstatt. | ||