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Nachdem Siemens/Interatom beim niedersächsischen Umweltministerium eine Genehmigung für einen standortunabhängigen Vorbescheid nach §7a AtG für ihren Bautyp HTR-Modul (Hochtemperatur-Reaktor) beantragt hatte, leisteten die zentralen und regionalen Arbeitsgruppen der Mütter gegen Atomkraft Aufklärungsarbeit über die Risiken dieser Technologie. 1989 referierte Dipl. Ing. Michael Sailer vom Öko-Institut Darmstadt auf Einladung der Mütter gegen Atomkraft im großen vollkommen gefüllten großen Saal des [[Berolzheimerianum]]s, der von der VHS zur Verfügung gestellt worden war.<ref>Kritik am Hochtemperaturreaktor-Modul. Noch störanfällig. Mütter gegen Atomkaraft warnen - bisheriges Zulassungsverfahren zu kurz - SPD-Initiative, in: Fürther Nachrichten, Druckausgabe, 20. Juli 1989.</ref> | Nachdem Siemens/Interatom beim niedersächsischen Umweltministerium eine Genehmigung für einen standortunabhängigen Vorbescheid nach §7a AtG für ihren Bautyp HTR-Modul (Hochtemperatur-Reaktor) beantragt hatte, leisteten die zentralen und regionalen Arbeitsgruppen der Mütter gegen Atomkraft Aufklärungsarbeit über die Risiken dieser Technologie. 1989 referierte Dipl. Ing. Michael Sailer vom Öko-Institut Darmstadt auf Einladung der Mütter gegen Atomkraft im großen vollkommen gefüllten großen Saal des [[Berolzheimerianum]]s, der von der VHS zur Verfügung gestellt worden war.<ref>Kritik am Hochtemperaturreaktor-Modul. Noch störanfällig. Mütter gegen Atomkaraft warnen - bisheriges Zulassungsverfahren zu kurz - SPD-Initiative, in: Fürther Nachrichten, Druckausgabe, 20. Juli 1989.</ref> | ||
Am 31.Mai 1989 verkündete die „Deutsche Gesellschaft für Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen“ den Baustopp in Wackersdorf. | |||
Das Schicksal der Kinder von Tschernobyl stand ab 1990 im Fokus der Arbeit der Mütter gegen Atomkraft. Alljährlich zum Tschernobyltag wurden von den zentralen und regionalen Arbeitsgruppen, darunter Fürth, Spenden gesammelt und an die Mütter gegen Atomkraft e.V. in München weitergeleitet, die in engem Kontakt mit dem Otto-Hug-Strahleninstitut die Hilfslieferungen organisierten. 1990 konnten die Mütter gegen Atomkraft e.V. mit 48000 DM die Finanzierung eines Messnetzes in der Ukraine, Russland und Weißrussland unterstützen und sich 1992 mit 70000 DM an der Errichtung eines Schilddrüsendiagnose- und Therapiezentrums in Gomel (Weißrussland) beteiligen.<ref>Große Aktion für die russischen GAU-Opfer. Aufruf zur Hilfe. Mütter gegen Atomkraft informieren in der Fußgängerzone - Kinder schwer betroffen. in: Fürther Nachrichten, Druckausgabe, 21./22. April 1990.</ref><ref>Spendenbericht der Mütter gegen Atomkraft e.V.</ref> | |||
== Kooperationen == | == Kooperationen == | ||
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