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Das Schicksal der Kinder von Tschernobyl stand ab 1990 im Fokus der Arbeit der Mütter gegen Atomkraft. Alljährlich zum Tschernobyltag wurden von den zentralen und regionalen Arbeitsgruppen, darunter Fürth, Spenden gesammelt und an die Mütter gegen Atomkraft e.V. in München weitergeleitet, die in engem Kontakt mit dem Otto-Hug-Strahleninstitut die Hilfslieferungen organisierten. 1990 konnten die Mütter gegen Atomkraft e.V. mit 48000 DM die Finanzierung eines Messnetzes in der Ukraine, Russland und Weißrussland unterstützen und sich 1992 mit 70000 DM an der Errichtung eines Schilddrüsendiagnose- und Therapiezentrums in Gomel (Weißrussland) beteiligen.<ref>Große Aktion für die russischen GAU-Opfer. Aufruf zur Hilfe. Mütter gegen Atomkraft informieren in der Fußgängerzone - Kinder schwer betroffen. in: Fürther Nachrichten, Druckausgabe, 21./22. April 1990.</ref><ref>Spendenbericht der Mütter gegen Atomkraft e.V.</ref> | Das Schicksal der Kinder von Tschernobyl stand ab 1990 im Fokus der Arbeit der Mütter gegen Atomkraft. Alljährlich zum Tschernobyltag wurden von den zentralen und regionalen Arbeitsgruppen, darunter Fürth, Spenden gesammelt und an die Mütter gegen Atomkraft e.V. in München weitergeleitet, die in engem Kontakt mit dem Otto-Hug-Strahleninstitut die Hilfslieferungen organisierten. 1990 konnten die Mütter gegen Atomkraft e.V. mit 48000 DM die Finanzierung eines Messnetzes in der Ukraine, Russland und Weißrussland unterstützen und sich 1992 mit 70000 DM an der Errichtung eines Schilddrüsendiagnose- und Therapiezentrums in Gomel (Weißrussland) beteiligen.<ref>Große Aktion für die russischen GAU-Opfer. Aufruf zur Hilfe. Mütter gegen Atomkraft informieren in der Fußgängerzone - Kinder schwer betroffen. in: Fürther Nachrichten, Druckausgabe, 21./22. April 1990.</ref><ref>Spendenbericht der Mütter gegen Atomkraft e.V.</ref> | ||
1991 organisierte die regionale Arbeitsgruppe der Mütter gegen Atomkraft in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt einen Ferienaufenthalt für erholungsbedürftige Kinder aus der Region Aue. Dort litt die Bevölkerung unter Umweltbelastungen und erhöhter Radioaktivität als Folge des Uranabbaus durch [[wikipedia:Wismut (Unternehmen)|Wismut]]. | |||
== Kooperationen == | == Kooperationen == | ||
Nach dem [[Wikipedia:Nuklearkatastrophe von Fukushima|Reaktorunfall von Fukushima]] im Jahr 2011 schlossen sich viele Initiativen und Vereine, die im ökologischen und/oder im sozialen Bereich arbeiten, zum Fürther Bündnis „[[Atomausstieg JETZT]]“ (FBAJ) zusammen. Teil dieses Bündnisses waren auch die Mütter gegen Atomkraft.<ref>[https://web.archive.org/web/20210805045110/https://www.muettergegenatomkraft.de/regionalgruppen.html Regionalgruppen Mütter gegen Atomkraft (archivierte Version)]</ref> | Nach dem [[Wikipedia:Nuklearkatastrophe von Fukushima|Reaktorunfall von Fukushima]] im Jahr 2011 schlossen sich viele Initiativen und Vereine, die im ökologischen und/oder im sozialen Bereich arbeiten, zum Fürther Bündnis „[[Atomausstieg JETZT]]“ (FBAJ) zusammen. Teil dieses Bündnisses waren auch die Mütter gegen Atomkraft.<ref>[https://web.archive.org/web/20210805045110/https://www.muettergegenatomkraft.de/regionalgruppen.html Regionalgruppen Mütter gegen Atomkraft (archivierte Version)]</ref> | ||
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