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1991 organisierte die regionale Arbeitsgruppe der Mütter gegen Atomkraft in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt einen Ferienaufenthalt für erholungsbedürftige Kinder aus der Region Aue. Dort litt die Bevölkerung unter Umweltbelastungen und erhöhter Radioaktivität als Folge des Uranabbaus durch [[wikipedia:Wismut (Unternehmen)|Wismut]]. | 1991 organisierte die regionale Arbeitsgruppe der Mütter gegen Atomkraft in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt einen Ferienaufenthalt für erholungsbedürftige Kinder aus der Region Aue. Dort litt die Bevölkerung unter Umweltbelastungen und erhöhter Radioaktivität als Folge des Uranabbaus durch [[wikipedia:Wismut (Unternehmen)|Wismut]]. | ||
1991 und 1992 beschäftigte die regionale Arbeitsgruppe das Thema plutoniumhaltige Mischoxidbrennelemente (MOX-Brennelemente), die in den Atomkraftwerken Gundremmmingen B und C eingesetzt werden sollten.<ref>Fürths "Mütter gegen Atomkraft" mobilisieren Widerstand. Mischoxid macht Angst. Die Risiken der Mox-Brennelemente werden im Vortrag erläutert, in: Fürther Nachrichten, Druckausgabe, 14.Dezember 1992.</ref> | |||
Um die Jahrtausendwende wurden zwei Themen diskutiert: | |||
Erstens der Forschungsreaktor FRM II in Garching – der erste Reaktorbau in Deutschland seit der Katastrophe von Tschernobyl. Er stand wegen des hochangereicherten Urans von Anfang an in der Kritik.<ref>Castor Transporte quer durch Deutschland. Vom Reaktor in Garching sollen hochradioaktive Abfälle nach Ahaus befördert werden, in: Fürther Nachrichten, Druckausgabe, 26.August 2025.</ref> | |||
Zweitens der Atomausstieg im Jahr 2000 unter der Regierung Schröder Fischer. | |||
Die regionale Arbeitsgruppe verfasste z.B. ein Protestschreiben an die Landtagsabgeordnete Renate Schmidt. | |||
Am 24.04.2010 protestierten 100.000 Atomkraftgegner in Hamburg und bildeten eine Menschenkette zwischen den Reaktoren Brunsbüttel, Brokdorf und Krümmel. Mütter gegen Atomkraft, auch aus Fürth, waren dabei. Im Herbst 2010 war der von Rot/Grün beschlossene Atomausstieg von der Regierung Merkel wieder zurückgenommen worden. Erst als nach der atomaren Katastrophe von Fukushima am 11. März 2011 in Folge eines schweren Erdbebens die Proteste gegen den Betrieb von Atomkraftwerken auch in | |||
Deutschland nicht mehr nachließen, wurde der Atomausstieg am 30. Juni 2011 erneut beschlossen. | |||
== Kooperationen == | == Kooperationen == | ||
Nach dem [[Wikipedia:Nuklearkatastrophe von Fukushima|Reaktorunfall von Fukushima]] im Jahr 2011 schlossen sich viele Initiativen und Vereine, die im ökologischen und/oder im sozialen Bereich arbeiten, zum Fürther Bündnis „[[Atomausstieg JETZT]]“ (FBAJ) zusammen. Teil dieses Bündnisses waren auch die Mütter gegen Atomkraft.<ref>[https://web.archive.org/web/20210805045110/https://www.muettergegenatomkraft.de/regionalgruppen.html Regionalgruppen Mütter gegen Atomkraft (archivierte Version)]</ref> | Nach dem [[Wikipedia:Nuklearkatastrophe von Fukushima|Reaktorunfall von Fukushima]] im Jahr 2011 schlossen sich viele Initiativen und Vereine, die im ökologischen und/oder im sozialen Bereich arbeiten, zum Fürther Bündnis „[[Atomausstieg JETZT]]“ (FBAJ) zusammen. Teil dieses Bündnisses waren auch die Mütter gegen Atomkraft.<ref>[https://web.archive.org/web/20210805045110/https://www.muettergegenatomkraft.de/regionalgruppen.html Regionalgruppen Mütter gegen Atomkraft (archivierte Version)]</ref> | ||
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