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Martha Krautheimer: Unterschied zwischen den Versionen

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== Leben und Wirken ==
== Leben und Wirken ==
Martha Landmann besuchte in Heidelberg die höhere Schule, in der sie u. a. Unterricht in Französisch, Englisch, Musik und Zeichnen hatte. Im Alter von 20 Jahren heiratete die „höhere Tochter“ [[1895]] den Kaufmann [[Nathan Krautheimer]]. Die erstgeborenen Zwillinge starben bereits kurz nach der Geburt.<ref>siehe [https://krautheimer-krippe.juedisches-museum.org/familie.html online-Ausstellung] JMF</ref> Dies veranlasste die Familie Krautheimer vermutlich später, sich für bessere Lebensbedingungen von Kleinkindern einzusetzen. Bis 1901 kamen drei weitere Kinder auf die Welt: Richard, Sophie und Lotte Krautheimer. Als ihr Ehemann 1910 überraschend mit nur 56 Jahren verstarb, hinterließ er ein Testament, in dem u. a. auch 60.000 Mark für einen sozialen Zweck festgelegt waren. Martha Krautheimer zögerte nicht und stiftete der Stadt das Geld zur Errichtung einer weiteren Krippenanstalt. Dabei erhöhte sie den Betrag um weitere 3.500 Mark. Nach Verhandlungen mit der Stadt Fürth um 1910 einigte man sich über das Baufeld in unmittelbarer Nähe zum [[Nathanstift]].<ref>Jüdisches Museum Franken - Krautheimer Krippe, online abgerufen am 12. September 2022 | 20:30 Uhr</ref>
Martha Landmann besuchte in Heidelberg die höhere Schule, in der sie u. a. Unterricht in Französisch, Englisch, Musik und Zeichnen hatte. Im Alter von 20 Jahren heiratete die „höhere Tochter“ [[1895]] den Kaufmann [[Nathan Krautheimer]]. Die erstgeborenen Zwillinge starben bereits kurz nach der Geburt.<ref>siehe [https://krautheimer-krippe.juedisches-museum.org/familie.html online-Ausstellung] JMF</ref> Dies veranlasste die Familie Krautheimer vermutlich später, sich für bessere Lebensbedingungen von Kleinkindern einzusetzen. Bis 1901 kamen drei weitere Kinder auf die Welt: Richard, Sophie und Lotte Krautheimer. Als ihr Ehemann 1910 überraschend mit nur 56 Jahren verstarb, hinterließ er ein Testament, in dem u. a. auch 60.000 Mark für einen sozialen Zweck festgelegt waren. Martha Krautheimer zögerte nicht und stiftete der Stadt das Geld zur Errichtung einer weiteren Krippenanstalt. Dabei erhöhte sie den Betrag um weitere 3.500 Mark. Nach Verhandlungen mit der Stadt Fürth um 1910 einigte man sich über das Baufeld in unmittelbarer Nähe zum [[Nathanstift]].<ref>Jüdisches Museum Franken - Krautheimer Krippe, online abgerufen am 12. September 2022 | 20:30 Uhr</ref>
23. Juni [[1911]]:  ''Martha Krautheimer stiftet der Stadt 60.000 Mark zur Errichtung einer weiteren Krippenanstalt.''  <ref>[[Paul Rieß]]-Chronik 1911 (Überarbeitung Alexander Mayer)</ref>


[[1912]] eröffnete sie die von ihrem [[1910]] verstorbenen Ehemann testamentarisch verfügte [[Krautheimer-Krippe]]. Dabei legte sie fest, dass die Einrichtung nicht nur für ehelich geborene Kinder genutzt werden durfte, sondern auch für unverheiratete Mütter und deren Kinder. Zusätzlich unterstützte sie finanziell die Einrichtung regelmäßig, da das Anfangskapital nie für den laufenden Betrieb reichte.
[[1912]] eröffnete sie die von ihrem [[1910]] verstorbenen Ehemann testamentarisch verfügte [[Krautheimer-Krippe]]. Dabei legte sie fest, dass die Einrichtung nicht nur für ehelich geborene Kinder genutzt werden durfte, sondern auch für unverheiratete Mütter und deren Kinder. Zusätzlich unterstützte sie finanziell die Einrichtung regelmäßig, da das Anfangskapital nie für den laufenden Betrieb reichte.
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