29.244
Bearbeitungen
K (→Siehe auch) |
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 17: | Zeile 17: | ||
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Bahnhof während eines [[Luftangriff]]s am [[25. Februar]] [[1944]] von einer Bombe getroffen und schwer beschädigt. Das Gebäude wurde mit einem Holzgerüst notdürftig abgestützt und schließlich im Oktober [[1960]] durch einen Neubau ersetzt. | Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Bahnhof während eines [[Luftangriff]]s am [[25. Februar]] [[1944]] von einer Bombe getroffen und schwer beschädigt. Das Gebäude wurde mit einem Holzgerüst notdürftig abgestützt und schließlich im Oktober [[1960]] durch einen Neubau ersetzt. | ||
Im Westen verliefen einige Gütergleise, an die sich eine lange Laderampe anschloss. Westlich des Bahnhofs war das Gleis 1 etwa 50 Meter verlängert und diente als Rangiergleis. Die Gütergleise wurden in den Jahren nach dem Jahrtausendwechsel abgebaut. Auch das Gleis 1 fiel dem Abbau zum Opfer, sodass nur noch zwei Richtungsgleise bestehen – und somit der Bahnhof nun zu einem ''Haltepunkt'' geworden ist. Östlich des Bahnhofgebäudes befindet sich das ehemalige [[ | Im Westen verliefen einige Gütergleise, an die sich eine lange Laderampe anschloss. Westlich des Bahnhofs war das Gleis 1 etwa 50 Meter verlängert und diente als Rangiergleis. Die Gütergleise wurden in den Jahren nach dem Jahrtausendwechsel abgebaut. Auch das Gleis 1 fiel dem Abbau zum Opfer, sodass nur noch zwei Richtungsgleise bestehen – und somit der Bahnhof nun zu einem ''Haltepunkt'' geworden ist. Östlich des Bahnhofgebäudes befindet sich das ehemalige [[BayWa-Lagerhaus]], welches ebenfalls eine Laderampe zum ehemaligen Gleis 1 hatte. Ein Stück weiter befand sich bis [[1980]] ein beschrankter [[Bahnquerungen|Bahnübergang]], der die [[Lehenstraße]] mit der Oberfarrnbacher Straße verband. Dieser wurde 1980 von einer Fußgängerunterführung, die gleichzeitig als Bahnsteigzugang für das Gleis Richtung Würzburg dient, abgelöst. | ||
Als in den 1990er Jahren das Gewerbegebiet an der [[Siegelsdorfer Straße]] entstand, war auch ein Gleisanschluss vorgesehen. Die sich ansiedelnden Firmen sahen dafür allerdings bisher keine Notwendigkeit und so unterblieb der Bau bisher. | Als in den 1990er Jahren das Gewerbegebiet an der [[Siegelsdorfer Straße]] entstand, war auch ein Gleisanschluss vorgesehen. Die sich ansiedelnden Firmen sahen dafür allerdings bisher keine Notwendigkeit und so unterblieb der Bau bisher. | ||
Nach wechselnder Nutzung der Räume im Bahnhofsgebäude – zunächst der Bestimmung entsprechend als Schalterhalle und später als Lagerraum für verschiedene Nutzer – | Nach wechselnder Nutzung der Räume im Bahnhofsgebäude – zunächst der Bestimmung entsprechend als Schalterhalle und später als Lagerraum für verschiedene Nutzer – hatte zwischenzeitlich das Jugendzentrum "Terminal B" den Bahnhof in Beschlag genommen und erfüllte die jahrelang tote Halle wieder mit Leben. | ||
Das Bahnhofsgebäude wurde dann von der Deutschen Bahn im Bieterverfahren an einen Privatinvestor verkauft. Dieser reichte im März [[2025]] eine Baubeginnsanzeige bei der Stadt ein. Hier soll eine kleine Pension mit acht Zimmern plus einer Betriebswohnung entstehen.<ref>Birgit Heidingsfelder: ''Bahnhofshäuschen wird Pension''. In: Fürther Nachrichten vom 28. April 2025</ref> | |||
== Lokalberichterstattung == | == Lokalberichterstattung == | ||