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Er kam als zehntes und jüngstes Kind bzw. siebter Sohn des Schreinermeisters Johann Andreas Kütt und seiner Ehefrau Anna Katharina, geborene Kaeser (1826–1899) in der Hirschengasse 33 (heute [[Hirschenstraße 6]]) zur Welt. Seit Pate war Georg Kütt, ein gleichnamiger Sohn des bereits verstorbenen Gastwirts und Hotelbesitzers [[Paulus Kütt]].<ref>Kirchenbücher St. Michael, Taufen 1869–1872, S. 272</ref> | Er kam als zehntes und jüngstes Kind bzw. siebter Sohn des Schreinermeisters Johann Andreas Kütt und seiner Ehefrau Anna Katharina, geborene Kaeser (1826–1899) in der Hirschengasse 33 (heute [[Hirschenstraße 6]]) zur Welt. Seit Pate war Georg Kütt, ein gleichnamiger Sohn des bereits verstorbenen Gastwirts und Hotelbesitzers [[Paulus Kütt]].<ref>Kirchenbücher St. Michael, Taufen 1869–1872, S. 272</ref> | ||
Georg Kütt besuchte die Fürther [[Königliche Realschule]] mit Handelsabteilung.<ref>Jahresbericht über die Kgl. Bayer. Realschule (mit Handelsabteilung) zu Fürth für das Schuljahr 1884/85. S. 31 - [https://digitale-sammlungen.de/view/bsb11531763?page=31 Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek]</ref> Im Anschluss absolvierte er eine Lehre im Bankgeschäft „[[Berolzheimer & Co]]“. | |||
In der Zeit vom 1. Oktober 1892 bis 30. September 1893 leistete er als Einjährig-Freiwilliger im k. b. [[wikipedia:Königlich Bayerisches 19. Infanterie-Regiment „König Viktor Emanuel III. von Italien“|19. Infanterie-Regiment]] in Erlangen seinen Militärdienst; im Mai 1894 wurde er während der Reserve zum Vizefeldwebel befördert.<ref name="Krstr">Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Abt. IV Kriegsarchiv, Kriegsstammrollen 1914–1918; Band 10254; 10259, 1; 10263, 1; 10266, 1</ref> | |||
Als Bankkaufmann musste er im Alter von 22 Jahren auf Geheiß seiner resoluten Mutter die elterliche [?] Spiegelschleiferei in der [[Lange Straße|Langen Straße]], einer Parallelstraße zur [[Dr.-Mack-Straße]], übernehmen. Heute ist das ehemalige Fabrikgebäude besser bekannt unter dem Namen [[Kofferfabrik]]. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten und Motivationsprobleme übernahm er den elterlichen Betrieb, formte und führte ihn mit einem von Liberalismus und Toleranz geprägten Führungsstil durch wirtschaftlich schwierige Zeiten. | |||
Georg Kütt war ein begeisteter Fan des Fußballsports, insbesondere der [[Spielvereinigung Fürth|Spielvereinigung]] im Ronhof. Es wird berichtet, dass Kütt einer der ersten regelmäßigen VIP-Gäste im damaligen Sportpark Ronhof gewesen ist und den Verein immer wieder mit großzügigen Spenden bedacht hat. | Georg Kütt war ein begeisteter Fan des Fußballsports, insbesondere der [[Spielvereinigung Fürth|Spielvereinigung]] im Ronhof. Es wird berichtet, dass Kütt einer der ersten regelmäßigen VIP-Gäste im damaligen Sportpark Ronhof gewesen ist und den Verein immer wieder mit großzügigen Spenden bedacht hat. | ||