Josef Werner Kiroff: Unterschied zwischen den Versionen

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==Leben==
==Leben==
Kiroffs männliche Vorfahren stammten ursprünglich aus Bulgarien. Werner Kiroff wuchs in Nürnberg auf und wollte ursprünglich Musiker werden. Dazu studierte er Geige am Konservatorium in Nürnberg. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Kiroff als Angehöriger der [[Wikipedia:Hitlerjugend|Flieger-HJ]] bei der Luftabwehr und der Bergung von Bombenopfern in Nürnberg eingesetzt. Ab August 1945 absolvierte er eine dreijährige kaufmännische Ausbildung in einer Niederlassung der [[Vereinigte Lack- und Farbenfabriken|Vereinigten Farben- und Lackfabriken]] (später „Flamuco“) in Nürnberg. Dort bewährte er sich so gut, dass er eine Filiale in Fürth übernehmen durfte. Dieser Laden befand sich in der [[Schwabacher Straße 3]], unweit des [[Rathaus]]es. Schließlich machte sich Kiroff [[1955]] mit einem eigenen Geschäft in der [[Nürnberger Straße 75]] selbständig. Dieses bestand bis 1969, ging dann aber bankrott. [[1974]] erfolgte ein Neubeginn durch Übernahme eines Farbengeschäfts in der Fürther [[Südstadt]] ([[Ludwigstraße 49]]). Dieses kaufte Kiroff einem ehemaligen Lehrling ab, die Geschäftsführung übernahm fortan seine Frau Gertraud. Unter dem Namen „Boutique de Color“ wurden neben der Farbherstellung auch Wohnungsrenovierungen („von der Decke bis zum Boden“) angeboten. [[1987]] erfolgte der Umzug in die [[Schwabacher Straße 133]] (Rückgebäude) und der Betrieb wurde durch Sohn Jürgen übernommen und ausgebaut. Werner Kiroff arbeitete weiterhin im Unternehmen mit und starb 2003 im Alter von 73 Jahren.<ref>Recherche und Gespräch zwischen FürthWiki und dem Sohn Werner Kiroffs, Jürgen Kiroff, im November 2025 und Januar 2026</ref>
Kiroffs männliche Vorfahren stammten ursprünglich aus Bulgarien. Werner Kiroff wuchs in Nürnberg auf und wollte ursprünglich Musiker werden. Dazu studierte er Geige am Konservatorium in Nürnberg. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Kiroff als Angehöriger der [[Wikipedia:Hitlerjugend|Flieger-HJ]] bei der Luftabwehr und der Bergung von Bombenopfern in Nürnberg eingesetzt. Ab August 1945 absolvierte er eine dreijährige Ausbildung zum Kaufmannsgehilfen in einer Niederlassung der [[Vereinigte Lack- und Farbenfabriken|Vereinigten Farben- und Lackfabriken]] (später „Flamuco“) in Nürnberg. Dort bewährte er sich so gut, dass er nach erfolgreichem Abschluss der Lehre eine Filiale in Fürth übernehmen durfte. Dieser Laden befand sich in der [[Schwabacher Straße 3]], unweit des [[Rathaus]]es. Schließlich machte sich Kiroff [[1955]] mit einem eigenen Geschäft in der [[Nürnberger Straße 75]] selbständig. Dieses bestand bis 1969, ging dann aber bankrott. [[1974]] erfolgte ein Neubeginn durch Übernahme eines Farbengeschäfts in der Fürther [[Südstadt]] ([[Ludwigstraße 49]]). Dieses kaufte Kiroff einem ehemaligen Lehrling ab, die Geschäftsführung übernahm fortan seine Frau Gertraud. Unter dem Namen „Boutique de Color“ wurden neben der Farbherstellung auch Wohnungsrenovierungen („von der Decke bis zum Boden“) angeboten. [[1987]] erfolgte der Umzug in die [[Schwabacher Straße 133]] (Rückgebäude) und der Betrieb wurde durch Sohn Jürgen übernommen und ausgebaut. Werner Kiroff arbeitete weiterhin im Unternehmen mit und starb 2003 im Alter von 73 Jahren.<ref>Recherche und Gespräch zwischen FürthWiki und dem Sohn Werner Kiroffs, Jürgen Kiroff, im November 2025 und Januar 2026</ref>


==Sonstiges==
==Sonstiges==
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