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1923 erstellte er den Entwurf für ein Denkmal der Gefallenen der [[Spielvereinigung Fürth]]. Bereits 10 Jahre zuvor hatte er den Brunnen am [[Kaiserplatz]] entworfen. Die Ausführung übernahm jeweils der Bildhauer Christian Hofmann. | 1923 erstellte er den Entwurf für ein Denkmal der Gefallenen der [[Spielvereinigung Fürth]]. Bereits 10 Jahre zuvor hatte er den Brunnen am [[Kaiserplatz]] entworfen. Die Ausführung übernahm jeweils der Bildhauer Christian Hofmann. | ||
Im Alter von 47 Jahren heiratete Karl Maurer am 14. Juni 1927 in Nürnberg Anna Amalia Müller.<ref>StadtAN Sign. C 27/III Nr. 1592/917</ref> Kurz zuvor bewarb sich Maurer um ein Baudarlehen im Rahmen des laufenden Wohnungsbauprogramms 1927/28. Weil die Beamtenbaugenossenschaft mangels Eigenmittel die Bauplätze am [[Paulusplatz]] nicht erwerben konnte, gewährte man ihm aufgrund der frei gewordenen Baudarlehen gemäß den vom Stadtrat genehmigten Richtlinien nun ein gemeindliches Baudarlehen von 5000 RM und ein gemeindliches Arbeitgeberdarlehen von ebenfalls 5000 RM. Im August 1927 kaufte er das Grundstück 668 ½, Gemarkung Fürth-Unterfarrnbach von 2180 m<sup>2</sup> am Ruhsteinweg. Hier ließ er nach eigenem Entwurf ein Einfamilienhaus mit zwei Wohngeschossen errichten. Die Baukosten waren mit 21.000 RM veranschlagt, die im Februar 1929 vorgelegte Gesamtabrechnung wies einen Betrag von 21.509,76 RM aus. Das Anwesen erhielt die Adresse Ruhsteinweg 24 (heute [[Habichtstraße]] 7, 7 a mit Nachfolgebauten, Teile des Grundstücks kamen zur neu gebauten Habichtstraße).<ref>„Akten des Stadtrats Fürth. Betreff: Wohnungsmangel. Maurer, Karl, Städt. Bauamtmann. Darlehen zur Errichtung des Hauses am Ruhsteinweg Hs.-№ 24. 1927.“ StadtAFÜ Sign.-Nr. 9/481</ref> | Im Alter von 47 Jahren heiratete Karl Maurer am 14. Juni 1927 in Nürnberg Anna Amalia Müller.<ref>StadtAN Sign. C 27/III Nr. 1592/917</ref> Kurz zuvor bewarb sich Maurer um ein Baudarlehen im Rahmen des laufenden Wohnungsbauprogramms 1927/28. Weil die Beamtenbaugenossenschaft mangels Eigenmittel die Bauplätze am [[Paulusplatz]] nicht erwerben konnte, gewährte man ihm aufgrund der frei gewordenen Baudarlehen gemäß den vom Stadtrat genehmigten Richtlinien nun ein gemeindliches Baudarlehen von 5000 RM und ein gemeindliches Arbeitgeberdarlehen von ebenfalls 5000 RM. Im August 1927 kaufte er das Grundstück 668 ½, Gemarkung Fürth-Unterfarrnbach von 2180 m<sup>2</sup> am [[Ruhsteinweg]]. Hier ließ er nach eigenem Entwurf ein Einfamilienhaus mit zwei Wohngeschossen errichten. Die Baukosten waren mit 21.000 RM veranschlagt, die im Februar 1929 vorgelegte Gesamtabrechnung wies einen Betrag von 21.509,76 RM aus. Das Anwesen erhielt die Adresse Ruhsteinweg 24 (heute [[Habichtstraße]] 7, 7 a mit Nachfolgebauten, Teile des Grundstücks kamen zur neu gebauten Habichtstraße).<ref>„Akten des Stadtrats Fürth. Betreff: Wohnungsmangel. Maurer, Karl, Städt. Bauamtmann. Darlehen zur Errichtung des Hauses am Ruhsteinweg Hs.-№ 24. 1927.“ StadtAFÜ Sign.-Nr. 9/481</ref> | ||
Ab etwa 1930 leitete Maurer die Neubauabteilung im Hochbauamt. Um 1938 wurde er zum Bauoberamtmann befördert und später als stellvertretender Leiter des Hochbauamts eingesetzt. | Ab etwa 1930 leitete Maurer die Neubauabteilung im Hochbauamt. Um 1938 wurde er zum Bauoberamtmann befördert und später als stellvertretender Leiter des Hochbauamts eingesetzt. | ||