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Das Wirtshaus '''„Zum Schlüssel“''' mit dem Wirt „Hans Widmann“ wurde schon [[1668]] erwähnt. Hier fand am 7. Juni des Jahres das Hochzeitsmahl des Maurermeisters [[Jacob Sander]] und seiner Braut Walburg Kaltengrauder statt. Es muss also bald nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] erbaut worden sein. | |||
[[1717]] werden am Marktplatz ebenfalls ein Wirt | Bereits auf einer Ansicht von [[1708]] ist der „Gasthof bej den blauen Schlisel“ von „Ernst Wideman“ zu sehen und benannt. | ||
[[1717]] werden am Marktplatz ebenfalls ein Wirt „Wiedemann“ und sein Wirtshaus „zum Blauen Schlysel“ erwähnt und zwar im Haus Nr. 57 der alten Nürnberger Häuser.<ref>[[Grund-Riß des Fleckens Fürth]]</ref> | |||
Fronmüller nennt für das Jahr [[1731]] einen Wirt namens Vogel.<ref>[[Chronik der Stadt Fürth (Buch)|Fronmüller-Chronik]], 1871, S. 129</ref> | Fronmüller nennt für das Jahr [[1731]] einen Wirt namens Vogel.<ref>[[Chronik der Stadt Fürth (Buch)|Fronmüller-Chronik]], 1871, S. 129</ref> | ||
[[1737]] wird | [[1737]] wird „das Wirthshaus zum blauen Schlüssel von neuem aufgebauet“.<ref>J. G. Eger: [[Adressbuch von 1819|"Taschen- und Address-Handbuch von Fürth im Königreiche Baiern..."]], 1819, S. 196</ref> | ||
1767 heißt der Gastgeber Daniel Löhr.<ref>Erlanger "Real-Zeitung" von 1767, Nr. 41, S. 328 [http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10541339-2 online-Digitalistat der Bayerischen Staatsbibliothek]</ref> | 1767 heißt der Gastgeber Daniel Löhr.<ref>Erlanger "Real-Zeitung" von 1767, Nr. 41, S. 328 [http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10541339-2 online-Digitalistat der Bayerischen Staatsbibliothek]</ref> | ||
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1807 hat das '''Wirtshaus zum blauen Schlüssel''' die Adresse "Am Markt" Haus-Nr. 99 und der Wirt heißt Fensel. Es handelt sich um ein Wirtshaus "3. Klasse".<ref>[[Adressbuch von 1807]]</ref> | 1807 hat das '''Wirtshaus zum blauen Schlüssel''' die Adresse "Am Markt" Haus-Nr. 99 und der Wirt heißt Fensel. Es handelt sich um ein Wirtshaus "3. Klasse".<ref>[[Adressbuch von 1807]]</ref> | ||
1819 hat sich dann der | 1819 hat sich dann der „Gasthof zum blauen Schlüssel“ am „grünen oder Haupt-Markt“ Haus-Nr. 99 a unter der Leitung des Wirtes Joh. Konr. Farnbacher zum „Gasthof 2. Klasse“ entwickelt<ref>Johann Gottfried Eger: [[Taschen- und Adress-Handbuch von Fürth im Königreiche Baiern (Buch)|"Taschen- und Adreßhandbuch von Fürth im Königreich Bayern...", 1819]]</ref>, der mind. bis 1841 Wirt dort war.<ref>Fürther Tagblatt vom 30. November 1839</ref><ref>Fürther Tagblatt vom 15. Januar 1841</ref> | ||
In den Adressbüchern von 1836 und 1846 hat das Gebäude die Adresse Marktplatz Nr. 82 und gehört dem | In den Adressbüchern von 1836 und 1846 hat das Gebäude die Adresse Marktplatz Nr. 82 und gehört dem „Kaffesurrogatfabrikanten“ bzw. späteren „Privatier“ Joh. P. Nabholz.<ref>[[Adressbuch von 1836]]</ref><ref>[[Adressbuch von 1846]]</ref> | ||
[[Datei:AK Markt Boener.jpg|miniatur|Marktplatz um 1708]] | [[Datei:AK Markt Boener.jpg|miniatur|Marktplatz um 1708]] | ||